Friedhof

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Stehender Urnenstein, Edelweiss

 

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▧ Friedhofsplan: Steinmetz Ismaning, Friedhof, ….pdf
▧ Öffnungszeiten: ab 1. April bis 1. November täglich 8. 00 – 20.00 Uhr,  von 2. November bis 31. März täglich 8.00 – 17.00 Uhr
▧ Anfahrt:  

Alter Friedhof Ismaning

Zwischen Aschheimer Straße und Straße An der Torfbahn gelegen. Erreichbar mit der S 8 (Flughafen-S-Bahn, Haltestelle Ismaning) in wenigen Minuten zu Fuß oder mit dem Pkw: Ortsmitte, Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage Ortsmitte, Zufahrt über Erich-Zeitler-Straße (Hallenbad).

Neuer Friedhof

Der Neue Friedhof liegt im Norden von Ismaning an der Greimelstraße (westlich der Freisinger Straße). Parkplätze stehen am Friedhof zur Verfügung. Erbaut wurde der Neue Friedhof im Jahr 1970 unter Bürgermeister Erich Zeitler; die erste Beerdigung fand 1971 statt. Die Aussegnungshalle konnte am 16. Juli 1983 eingeweiht werden. Derzeit befinden sich im Neuen Friedhof 900 Gräber und 200 Urnennischen.

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▧ Einfahrten zum Nordfriedhof: Steinmetz Ismaning, Friedhof, …
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▧ Friedhofsverwaltung: Steinmetz Ismaning, Friedhof, … http://ismaning.de/buergerservice/friedhoefe/http://ismaning.de/wp-content/uploads/Friedhof_SA2015.pdf
▧ Steinmetz Ismaning, Friedhof, …:  Angebote für Folgebeschriftungen: Damit Sie zügig, unverbindlich und kostenlos ein günstiges Angebot erhalten, machen Sie bitte ein Foto des Grabsteins mit Ihrer Handy-Kamera und senden dieses gleich an: steinbildhauer@ymail.com
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  1. ▣ Gestaltungsmappen ▧ Ort: http://wp.me/P5pRZT-HO ▧ Form und Formate: http://wp.me/P5pRZT-T ▧ Natursteinmuster: http://wp.me/P5pRZT-11 ▧ Oberflächen:http://wp.me/P5pRZT-Z • https://goo.gl/uIBJiI ▧ Schriftentwürfe: http://wp.me/P5pRZT-14 ▧ Ornamente: http://wp.me/P5pRZT-16 ▧ Accessoires:http://wp.me/P5pRZT-18 ▧ Art der Ausführung: http://wp.me/P5pRZT-1a ▧ Arbeitsschritte, Dokumentation: http://wp.me/P5pRZT-d  ▧ Verzeichnisse, Projektmappen, …
  2. ▣ Leistungsfelder: ▧ Steinbildhauer: http://wp.me/P5pRZT-K ▧ Steinmetz • http://wp.me/P5pRZT-M  ▧ Steintechniker • http://wp.me/P5pRZT-P ▧ Internationaler Versand: http://wp.me/P5pRZT-R

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Satzung
der Gemeinde Ismaning
über das
Friedhofs- und Bestattungswesen
i.d.F. vom 22. April 2015
– Seite 2 von 16 –
Inhaltsverzeichnis
Seite
I. Allgemeine Vorschriften
§ 1 Geltungsbereich 4
§ 2 Friedhofszweck 4
II. Ordnungsvorschriften
§ 3 Öffnungszeiten 4
§ 4 Verhalten auf dem Friedhof 5
§ 5 Gewerbetreibende 6
III. Bestattungsvorschriften
§ 6 Allgemeines 6
§ 7 Särge 7
§ 8 Ausheben der Gräber 7
§ 9 Ruhezeit 7
§ 10 Umbettung 7
IV. Grabstätten
§ 11 Allgemeines/Grabarten 8
§ 12 Einfach- und Mehrfachgrabstätten 9
§ 13 Urnengrabstätten und Urnennischen 9
§ 14 Ehrengrabstätten 10
§ 15 Nutzungsberechtigte 10
V. Gestaltung der Grabstätten
§ 16 Allgemeine Gestaltungsgrundsätze 11
§ 17 Wahlmöglichkeit 11
VI. Grabmale
§ 18 Abteilungen ohne besondere Gestaltungsvorschriften 11
§ 19 Abteilungen mit besonderen Gestaltungsvorschriften 12
§ 20 Errichten u. Ändern von Grabmalen 13
§ 21 Anlieferung 13
§ 22 Fundamentierung und Befestigung 14
§ 23 Unterhaltung 14
§ 24 Entfernung14
VII. Herrichtung und Pflege von Grabstätten
§ 25 Allgemeines 15
§ 26 Vernachlässigung 16
VIII. Leichenhalle
§ 27 Benutzung der Leichenhalle 16
IX. Schlussbestimmungen
§ 28 Ersatzvornahme 17
§ 29 Haftungsausschluss 17
§ 30 Alte Rechte 17
§ 31 Ordnungswidrigkeiten 18
§ 32 Schließung und Entwidmung der Friedhöfe 18
§ 33 Gebührenpflicht 19
§ 34 Inkrafttreten 19
– Seite 3 von 16 –
Die Gemeinde Ismaning erlässt aufgrund der Art. 23 und 24 Abs. 1 Nr. 1 und 2 und
Abs. 2 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern sowie Art. 17 des Bestattungsgesetzes
folgende Satzung:
I. Allgemeine Vorschriften
§ 1
Geltungsbereich
Diese Friedhofsatzung gilt für die im Gebiet der Gemeinde Ismaning gelegenen und von
ihr verwalteten gemeindlichen Friedhöfe.
§ 2
Friedhofzweck
1) Die Friedhöfe sind öffentliche Einrichtungen der Gemeinde Ismaning.
2) In den gemeindlichen Friedhöfen werden Verstorbene bestattet,
3) die zuletzt ihren Wohnsitz in der Gemeinde Ismaning hatten,
4) die ein Nutzungsrecht an einer belegungsfähigen Grabstätte auf einem gemeindlichen
Friedhof besitzen,
5) die im Gemeindegebiet verstorben sind oder tot aufgefunden wurden und eine ordnungsgemäße
Bestattung nicht anderweitig sichergestellt werden kann,
6) deren Eltern, Ehegatten oder Lebenspartner, Kinder oder Geschwister auf einem
gemeindlichen Friedhof bestattet sind.
7) In begründeten Einzelfällen sind auf Antrag Ausnahmen von den Regelungen des
Absatzes 2 möglich.
8) Die Verstorbenen sind auf dem Friedhof zu bestatten, den die Friedhofsverwaltung
im Einzelfall bestimmt. Das Recht auf Beisetzung in einer bestimmten Grabstätte
bleibt unberührt.
II. Ordnungsvorschriften
§ 3
Öffnungszeiten
1) Das Betreten der Friedhöfe ist nur während der Öffnungszeiten gestattet. Die Öffnungszeiten
werden an den jeweiligen Eingängen bekannt gegeben.
2) Die Friedhofsverwaltung kann das Betreten aller oder einzelner Friedhofsteile aus
besonderem Anlass vorübergehend untersagen. Hierauf ist durch ein Hinweisschild
an den Eingängen beziehungsweise an den zu den gesperrten Friedhofsteilen führenden
Wegen hinzuweisen.
§ 4
Verhalten auf dem Friedhof
1) Jeder hat sich auf den Friedhöfen der Würde des Ortes entsprechend zu verhalten.
Die Anordnungen des Friedhofspersonals sind zu befolgen.
2) Kinder unter 10 Jahren dürfen die Friedhöfe nur in Begleitung und unter der Verantwortung
Erwachsener betreten. Sie sind ständig zu beaufsichtigen.
3) Auf den Friedhöfen ist insbesondere nicht gestattet:
a) Die Wege mit Fahrzeugen aller Art und Sportgeräten (z. B. Rollschuhen oder Inlineskates)
zu befahren. Ausgenommen hiervon sind gemeindliche Dienstfahr-
– Seite 4 von 16 –
zeuge, Sargtransportwagen, Transportkarren, Krankenfahrstühle, Rollatoren und
Kinderwagen,
b) Bänke oder Stühle auf den Wegen oder bei Grabstätten aufzustellen,
c) Bodenmassen für die Anlage von Grabstätten dem Friedhofsgelände zu entnehmen,

d) Waren aller Art, insbesondere Kränze, Blumen, und gewerbliche Dienste anzubieten,

e) an Sonn- und Feiertagen und während der Bestattungen Arbeiten auszuführen,
f) das Erstellen und Verwerten von Film,- Ton-, Video- und Fotoaufnahmen, außer
zu privaten Zwecken,
g) Druckschriften zu verteilen,
h) Abfälle jeglicher Art und überschüssige Boden und Abraummassen außerhalb
der dafür bestimmten Stellen abzulagern,
i) die Friedhöfe und ihre Einrichtungen und Anlagen zu verunreinigen oder zu beschädigen,
Hecken, Pflanzungen und Einfriedungen zu übersteigen oder zu
durchbrechen sowie Rasenflächen (soweit sie nicht als Wege dienen), Grabstätten
und Grabeinfassungen zu betreten oder zu befahren,
j) Tiere mitzubringen, ausgenommen Blindenhunde,
k) zu rauchen, zu lärmen, zu spielen und zu lagern,
l) die Friedhofswege als öffentlichen Durchgang zu benutzen.
4) Die Friedhofsverwaltung kann Ausnahmen zulassen, soweit sie mit dem Zweck der
Friedhöfe und der Ordnung auf ihnen vereinbar ist.
5) Gekennzeichnete Lastfahrzeuge der Gewerbetreibenden dürfen nur die für den Kraftfahrzeugverkehr
freigegebenen Wege und nur mit Schrittgeschwindigkeit benutzen.
6) Fahrzeuge der Friedhofsbesucher und des Trauergefolges dürfen nur auf den von
der Friedhofsverwaltung bestimmten Plätzen parken.
7) Grabmale und anderes Material dürfen auf den Fußwegen nur mit Wagen befördert
werden, deren Radbreite mindestens 7 cm beträgt. Grabmale und anderes Material
dürfen nicht auf den Wegen, Gräbern, dem übrigen Friedhofsgelände und den Parkplätzen
gelagert werden.
§ 5
Gewerbetreibende
1) Die Gewerbetreibenden und ihre Bediensteten haben die Friedhofssatzung und die
dazu ergangenen Regelungen zu beachten. Die Gewerbetreibenden haften für alle
Schäden, die sie oder ihre Bediensteten im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit auf
den Friedhöfen verursachen.
2) Gewerbetreibenden kann die Ausübung der gewerbsmäßigen Tätigkeit versagt werden,
wenn die ordnungsgemäße Ausführung nicht gewährleistet ist oder wenn trotz
Abmahnung mehrfach gegen die Friedhofssatzung oder Anordnung der Friedhofsverwaltung
verstoßen wird. Ein einmaliger schwerwiegender Verstoß ist ausreichend.
3) In den Fällen des § 3 Abs. 2 sind gewerbliche Arbeiten ganz untersagt.
4) Die für die Arbeiten erforderlichen Werkzeuge und Materialien dürfen auf den Friedhöfen
nur vorübergehend und nur an Stellen gelagert werden, an denen sie nicht
hindern. Bei Beerdigungen oder bei Unterbrechung der Tagesarbeit sind die Arbeitsund
Lagerplätze wieder in den früheren Zustand zu bringen. Die Gewerbetreibenden
dürfen auf den Friedhöfen keinerlei Abraum abladen oder lagern. Gewerbliche Gerä-
te dürfen nicht an oder in den Wasserentnahmestellen der Friedhöfe gereinigt werden;
nicht mehr verwendete Grabsteine, -platten, -einfassungen und dergleichen sind
nach Abschluss der Arbeiten zu entfernen.
– Seite 5 von 16 –
5) Alle Arbeiten sind unter Wahrung der Ruhe der Friedhöfe durchzuführen. Durch sie
dürfen Bestattungsfeierlichkeiten weder gefährdet noch gestört werden.
6) Beim Verlassen der Friedhöfe müssen die Tore geschlossen werden.
III. Bestattungsvorschriften
§ 6
Allgemeines
1) Erdbestattungen sind unverzüglich nach Eintritt des Todes bei der Friedhofsverwaltung
anzumelden. Der Anmeldung sind die erforderlichen Unterlagen beizufügen.
Wird eine Beisetzung in einer vorher erworbenen Grabstätte oder im Kolumbarium
beantragt, ist auch das Nutzungsrecht nachzuweisen
2) Die Friedhofsverwaltung setzt Ort und Zeit der Bestattung fest. Wünsche hierzu sind
nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Erdbestattungen sind innerhalb der Fristen
nach § 18 und § 19 der Bestattungsverordnung vorzunehmen.
3) Jeder Leichnam muss eingesargt sein. Verstorbene mit ihren Neugeborenen und
Zwillingskinder unter einem Jahr können bei gleichzeitiger Bestattung in einem Sarg
eingesargt werden.
4) Die Bestattungen auf den Friedhöfen dürfen nur durch den von der Gemeinde Ismaning
beauftragten Bestattungsunternehmer durchgeführt werden.
§ 7
Särge und Urnen
1) Die Särge müssen festgefügt und so abgedichtet sein, dass jedes Durchsickern von
Feuchtigkeit ausgeschlossen ist. Für die Bestattung sind zur Vermeidung von Umweltbelastungen
nur Särge aus leicht abbaubarem Material (z. B. Vollholz) erlaubt,
die keine PVC-, PCP-, formaldehydabspaltenden, nitrozellulosehaltigen oder sonstigen
umweltgefährdeten Lacke und Zusätze enthalten. Entsprechendes gilt für Sargzubehör
und -ausstattung. Die Kleidung der Leiche soll nur aus Papierstoff und Naturtextilien
bestehen.
2) Die Särge sollen höchstens 2,00 m lang, 0,65 m hoch und im Mittelmaß 0,65 m breit
sein. Sind in Ausnahmefällen größere Särge erforderlich, ist die Zustimmung der
Friedhofsverwaltung bei der Anmeldung der Bestattung einzuholen.
3) Urnen und Überurnen müssen zur Beisetzung so beschaffen sein, dass die physikalische,
chemische oder biologische Beschaffenheit des Bodens oder des Grundwassers
nicht nachteilig verändert wird.
§ 8
Ausheben der Gräber
1) Die Gräber werden vom Beauftragten der Friedhofsverwaltung ausgehoben und wieder
verfüllt. Anpflanzungen, Einfassungen, Grabmale u.ä., die das Ausheben der
Gräber behindern, sind von den Nutzungsberechtigten vorübergehend zu entfernen.
Nutzungsberechtigte der Nachbargrabstätten haben eine notwendige vorübergehende
Veränderung auf ihren Gräbern zu dulden.
2) Die Tiefe der einzelnen Gräber beträgt von der Erdoberfläche (ohne Hügel) bis zur
Oberkante des Sarges mindestens 1,00 m, bis zur Oberkante der Urne mindestens
0,50 m.
3) Die Gräber für Erdbeisetzungen müssen voneinander durch mindestens 0,30 m starke
Erdwände getrennt sein.
– Seite 6 von 16 –
§ 9
Ruhezeit
Die Ruhezeit für Leichen und Aschen beträgt zehn Jahre. Das Nutzungsrecht
(§ 12 Abs. 1) muss mindestens während der Ruhefrist gegeben sein. Bei Ruhefristen
über den Zeitraum des Nutzungsrechts ist die Nutzungszeit entsprechend aufzustocken.
§ 10
Umbettung
1) Die Ruhe der Toten darf grundsätzlich nicht gestört werden.
2) Umbettungen von Leichen und Aschen bedürfen, unbeschadet der sonstigen gesetzlichen
Vorschriften, der vorherigen Zustimmung der Friedhofsverwaltung. Die Zustimmung
kann nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes erteilt werden, bei Umbettungen
innerhalb der Gemeinde Ismaning in den ersten sechs Jahren der Ruhezeit
nur bei Vorliegen eines dringenden öffentlichen Interesses. § 32 Abs. 3 bleibt unberührt.

3) Nach Ablauf der Ruhezeit noch vorhandene Leichen- oder Aschenreste können mit
vorheriger Zustimmung der Friedhofsverwaltung auch in belegte Grabstätten aller Art
umgebettet werden.
4) Alle Umbettungen erfolgen nur auf Antrag; antragsberechtigt ist jeder Angehörige
des Verstorbenen mit Zustimmung des Nutzungsberechtigten.
5) Alle Umbettungen werden von der Friedhofsverwaltung durchgeführt. Sie bestimmt
den Zeitpunkt der Umbettung. Die Umbettungen werden in den Monaten Oktober bis
März und außerhalb der Besuchszeiten vorgenommen.
6) Die Kosten der Umbettungen und der Ersatz von Schäden, die an benachbarten
Grabstätten und an den Anlagen durch eine Umbettung entstehen, haben die Antragsteller
zu tragen.
7) Der Ablauf der Ruhe- und Nutzungszeit wird durch eine Umbettung nicht unterbrochen
oder gehemmt.
8) Leichen zu anderen als zu Umbettungszwecken wieder auszugraben bedarf einer
behördlichen oder einer richterlichen Anordnung.
IV. Grabstätten
§ 11
Allgemeines
1) Die Grabstätten bleiben Eigentum der Gemeinde Ismaning. An ihnen können Rechte
nur nach dieser Satzung und erst bei Eintritt eines Sterbefalles erworben werden.
2) Die Grabstätten werden unterschieden in
a) Einfachgrabstätten (innerhalb der Ruhezeit sind zwei Erdbestattungen möglich)
b) Mehrfachgrabstätten (innerhalb der Ruhezeit sind vier Erdbestattungen möglich)
c) Urnengrabstätten (innerhalb der Ruhezeit sind 6 Bestattungen möglich)
d) Ehrengrabstätten
e) Urnensammelgrabstätte
f) anonyme Urnengrabstätte
g) Urnennischen im Kolumbarium (innerhalb der Ruhezeit sind 4 Urnenbeisetzungen
möglich)
3) Die Grabstätten haben folgende Ausmaße:
– Seite 7 von 16 –
a) Für den Alten Friedhof
1. Einfachgrab bis zu 1 m breit und bis 2,20 m lang
2. Mehrfachgrab über 1 m breit und bis zu 2,20 m lang
b) Für den Neuen Friedhof
1. Einfachgrab 0,7 m breit und 2,20 m lang
2. Mehrfachgrab 1,70 m breit und 2,20 m lang
3. Urnengrab 0,60 m breit und 1,20 m lang
(Die Größe der Grabstätte ist nicht gleich mit der Bepflanzungsfläche).
4) Das Nutzungsrecht entsteht mit der Aushändigung der Verleihungsurkunde.
5) Auf den Ablauf des Nutzungsrechts wird der Nutzungsberechtigte im Jahre des Ablaufs
schriftlich – falls er nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln ist, durch
eine öffentliche Bekanntmachung und durch einen dreimonatigen Hinweis im jeweiligen
Friedhof (Anschlag) – hingewiesen. Wird kein Antrag auf Wiedererwerb des Nutzungsrechts
gestellt, so kann die Friedhofsverwaltung nach Ablauf der Nutzungszeit
die Grabstätte neu vergeben.
6) Es besteht kein Anspruch auf Verleihung oder Wiedererwerb von Nutzungsrechten
an einer der Lage nach bestimmten Grabstätte oder an Ehrengrabstätten oder auf
Unveränderlichkeit der Umgebung.
§ 12
Einfach- und Mehrfachgrabstätten
1) Einfach- und Mehrfachgrabstätten sind Grabstätten für Erdbeisetzungen, an denen
auf Antrag ein Nutzungsrecht für die Dauer von zehn Jahren (Nutzungszeit) vergeben
wird. Die Lage ergibt sich aus der jeweiligen Fortsetzung in den Grabfeldern. Der
Wiedererwerb eines Nutzungsrechtes ist nur auf Antrag und nur für die gesamte
Grabstätte möglich.
2) Die Grabstätten werden als Tiefgräber erstellt. In einem Tiefgrab sind bei gleichzeitig
laufenden Ruhezeiten nur zwei Beisetzungen übereinander zulässig.
§ 13
Urnengrabstätten und Urnennischen
1) Urnengrabstätten sind Aschenstätten, die der Reihe nach belegt und im Todesfall für
die Dauer der Nutzungszeit (10 Jahre) zur Beisetzung der Asche abgegeben werden.
2) Urnennischen sind Aschenstätten im Kolumbarium, die der Reihe nach belegt und im
Todesfall für die Dauer der Nutzungszeit (10 Jahre) zur Beisetzung der Asche abgegeben
werden. Je Urnennische ist die Beisetzung von maximal vier Urnen möglich
(soweit keine Überurnen Verwendung finden).
3) Nach Ablauf der Ruhezeit kann eine Urne in einer Grabstätte oder in einem Urnensammelgrab
beigesetzt werden. Das Recht, die Umbettung zu verlangen, steht nur
dem bisherigen Nutzungsberechtigten der Urnengrabstätte oder Urnennische zu. Eine
weitere Umbettung ist dann nicht mehr möglich.
4) Nach Ablauf des Nutzungsrechts an einer Urnengrabstätte oder Urnennische sind die
Urnen in einem Urnensammelgrab endgültig zu bestatten, wenn sie nicht in einer
Grabstätte beigesetzt werden.
5) Urnensammelgräber werden nur von der Gemeinde unterhalten und gestaltet. Sonderwünsche
sind hier nicht möglich.
6) Soweit sich nicht aus der Satzung etwas anderes ergibt, gelten die Vorschriften für
Einfach- und Mehrfachgrabstätten entsprechend auch für Urnengrabstätten.
7) Anonyme Urnengrabstätten sind Aschenstätten ohne individuelle Kennzeichnung
und werden nur von der Gemeinde unterhalten und gestaltet. Sie sind Aschenstätten
– Seite 8 von 16 –
für die Beisetzung von Urnen deren Hinterbliebenen, kein Nutzungsrecht an einer
anderweitigen Grabstätte erwerben möchten. Sonderwünsche sind hier nicht möglich.

§ 14
Ehrengrabstätten
Die Anlage und die Unterhaltung von Ehrengrabstätten obliegt der Friedhofsverwaltung.
Anderen ist eine eigenmächtige Änderung der Grabanlage nicht gestattet.
§ 15
Nutzungsberechtigte
1) In den Grabstätten kann der Nutzungsberechtigte sich und seine Angehörigen
(§ 15 Abs. 4) bestatten lassen.
2) Beim Erwerb des Nutzungsrechts kann der Erwerber den Kreis der Begünstigten erweitern
oder beschränken. Darüber ist ein Vermerk in der Grabdatei aufzunehmen.
3) Zur Bestattung anderer Personen bedarf es der Zustimmung der Friedhofsverwaltung.

4) Das Nutzungsrecht kann mit Zustimmung der Friedhofsverwaltung auf eine andere
Person übertragen werden. Schon bei der Verleihung des Nutzungsrechts kann der
Erwerber für den Fall seines Ablebens aus dem in Satz 3 genannten Personenkreis
seinen Nachfolger im Nutzungsrecht bestimmen und ihm das Nutzungsrecht durch
einen Vertrag übertragen, der erst im Zeitpunkt des Todes des Übertragenden wirksam
wird. Wird bis zu seinem Ableben keine derartige Regelung getroffen, geht das
Nutzungsrecht in nachstehender Reihenfolge auf die Angehörigen des verstorbenen
Nutzungsberechtigten über
a) auf den überlebenden Ehegatten bzw. eingetragenen Lebenspartner, und zwar
auch dann, wenn Kinder aus einer früheren Ehe vorhanden sind,
b) auf die Kinder,
c) auf die Stiefkinder,
d) auf die Eltern; bei Annahme Volljähriger (§ 1767 BGB) der Annehmende vor den
Eltern,
e) auf die Großeltern,
f) auf die Enkel in der Reihenfolge der Berechtigung ihrer Väter oder Mütter,
g) auf die Geschwister,
h) auf die Stiefgeschwister,
i) auf die Kinder der Geschwister des Verstorbenen,
j) auf die Verschwägerten ersten Grades,
k) auf die nicht unter a) bis j) fallenden Erben.
Innerhalb der einzelnen Gruppen b) und c) sowie f) bis i) wird der Älteste Nutzungsberechtigter.

5) Jeder Rechtsnachfolger hat das Nutzungsrecht unverzüglich nach Erwerb auf sich
umschreiben zu lassen. Das Nutzungsrecht erlischt, wenn es keiner der Angehörigen
des verstorbenen Nutzungsberechtigten innerhalb eines Jahres seit der Beisetzung
übernimmt.
6) Der Nutzungsberechtigte kann das Nutzungsrecht nur auf eine Person aus dem Kreis
des Absatzes 4 Satz 3 übertragen. Dies ist der Friedhofsverwaltung anzuzeigen.
7) Der Nutzungsberechtigte hat bei Eintritt eines Bestattungsfalles über andere Beisetzungen
und über die Art der Gestaltung und der Pflege der Grabstätte zu entscheiden.

– Seite 9 von 16 –
8) Aus dem Nutzungsrecht ergibt sich die Pflicht zur Anlage und zur Pflege der Grabstätte.

9) Das Nutzungsrecht an unbelegten Grabstätten kann jederzeit, an teilbelegten Grabstätten
erst nach Ablauf der letzten Ruhezeit, zurückgegeben werden. Eine Rückgabe
ist nur für die gesamte Grabstätte möglich.
10) Namensänderungen sowie Anschriftenänderungen hat der Nutzungsberechtigte der
Friedhofsverwaltung mitzuteilen.
V. Gestaltung der Grabstätten / Grabmale
§ 16
Allgemeine Gestaltungsgrundsätze
Jede Grabstätte ist – unbeschadet der besonderen Anforderungen des § 19 für den Neuen
Friedhof mit besonderer Gestaltungsvorschrift – so zu gestalten und so an die Umgebung
anzupassen, dass die Würde des Friedhofs in seinen einzelnen Teilen und in seiner
Gesamtanlage gewahrt wird.
§ 17
Wahlmöglichkeit
1) Auf dem Friedhof an der Aschheimer Straße (Alter Friedhof) sind keine besonderen
Gestaltungsvorschriften vorgesehen. Dies entbindet nicht von der Vorlage von entsprechenden
Plänen.
2) Auf dem Friedhof an der Greimelstraße (Neuer Friedhof) werden Abteilungen mit und
Abteilungen ohne besondere Gestaltungsvorschriften eingerichtet. Es besteht die
Möglichkeit eine Grabstätte in einer dieser Abteilungen zu wählen.
3) Abteilungen ohne besondere Gestaltungsvorschriften sind die Grabfelder K, H, R
und T.
4) Die Wahl des Friedhofes ist freigestellt, wenn in den Grabaufteilungsplänen eine
ausgewiesene freie Grabstätte vorhanden ist. Wird von dieser Wahlmöglichkeit nicht
bei Anmeldung zur Bestattung Gebrauch gemacht oder kann wegen Überfüllung eine
Grabstätte in einem der Friedhöfe nicht zugeteilt werden, hat die Beisetzung in dem
von der Friedhofsverwaltung bestimmten Friedhof zu erfolgen.
VI. Grabmale
§ 18
Abteilungen ohne besondere Gestaltungsvorschriften
Die Grabmale müssen in ihrer Gestaltung, Bearbeitung und Anpassung an die Umgebung
den allgemeinen Anforderungen entsprechen.
§ 19
Abteilungen mit besonderen Gestaltungsvorschriften
1) Die Grabmale müssen in ihrer Gestaltung, Bearbeitung und Anpassung an die Umgebung
den nachfolgenden Anforderungen entsprechen.
2) Für stehende und liegende Grabmale dürfen nur Natursteine verwendet werden.
Bei der Gestaltung und Bearbeitung sind folgende Vorschriften einzuhalten:
a) Jede handwerkliche Bearbeitung ist möglich, Politur und Feinschliff sind zulässig.
– Seite 10 von 16 –
b) Stehende und liegende Grabmale müssen aus einem Stück hergestellt sein, dürfen
jedoch einen Sockel haben.
c) Das Material von Grabeinfassungen muss dem des Hauptgrabmales entsprechen,
die Breite muss mindestens 5 cm betragen, die Höhe darf 10 cm über Erdoberfläche
nicht übersteigen.
d) Schriftrücken können fein geschliffen sein.
e) Bronze-, Gold- und Silberbuchstaben, Bleibuchstaben und Bleieinlegeschriften
sind bei der Gestaltung der Beschriftung zulässig.
f) Tönungen der Schriftbilder in den Farbrichtungen braun, grau, silber und gold
sind gestattet.
g) Alle nicht aufgeführten Materialien, Zutaten, Gestaltungs- und Bearbeitungsarten,
insbesondere Beton, Glas, Emaille, Kunststoff, Farben u.a. sind nicht zugelassen.

h) Figuren und Embleme, die nicht aus dem Grabstein gearbeitet sind, dürfen weder
angebracht noch aufgestellt werden; Weihwasserkessel, Blumensockel, Kerzenleuchten
sind bei der Genehmigung der Grabmäler mit einzuplanen, nachträgliche
Anbringung ist nur mit Genehmigung der Friedhofsverwaltung möglich.
i) Die Ansichtsflächen stehender und liegender Grabmale müssen eine senkrechte
Symmetrieachse aufweisen, geringe Abweichungen sind nur nach Zustimmung
der Friedhofsverwaltung möglich.
j) Stehende Grabmale müssen mindestens 18 cm stark sein, Höchstmaß 30 cm.
Bei verkanteter Aufstellung sind alle Seitenlängen gleich zu setzen, eine Seitenlänge
darf höchstens 50 cm haben.
k) Liegende Grabmale sind nicht in Verbindung mit stehenden Grabmalen zulässig.
l) Bei stehendem Grabmal kann die Grabfläche bis zu maximal 50 v. H. durch
Steinplatten abgedeckt werden.
m) Liegende Grabmale dürfen nur flach auf die Grabstätte gelegt werden.
n) Grabmale sind innerhalb von sechs Monaten anzubringen.
3) Grabmale sind bis zu folgenden Größen zulässig:
a) Einfachgrabstätten
1,70 m hoch, 0,70 m breit, Ansichtsfläche maximal 0,70 m²,
b) Mehrfachgrabstätten
1,70 m hoch, 1,50 m breit, Ansichtsfläche maximal 1,10 m²
c) Urnengrabstätten
stehende Grabmale: 0,40 m hoch, 0,50 m breit, Ansichtsfläche maximal 0,20 m²
liegende Grabmale: 0,50 m x 1,0 m
für Eisengrabmale zählen die Außenmaße (Breite x Höhe) als Ansichtsfläche
4) Urnengrabstätten im Kolumbarium sind bereits mit einer Gedenktafel versehen. Diese
ist zwingend zu verwenden. Das Anbringen von kleinen Gestellen für das Abstellen
von Blumen, Vasen ist gestattet.
5) Auf den Urnensammelgräbern und den anonymen Urnengräbern dürfen keine
Grabmale aufgestellt werden.
§ 20
Errichten und Ändern von Grabmalen
1) Die Errichtung und jede Veränderung von Grabmalanlagen, Steineinfassungen oder
sonstigen baulichen Anlagen bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung der
Friedhofsverwaltung. Die Zustimmung soll bereits vor der Anfertigung oder der Ver-
änderung der Grabmale eingeholt werden. Auch provisorische Grabmale sind zustimmungspflichtig,
sofern sie größer als 15 cm x 30 cm sind. Die Anträge sind durch
die Nutzungsberechtigten zu stellen.
– Seite 11 von 16 –
2) Den Anträgen sind zweifach beizufügen:
a) der Grabmalentwurf mit Grundriss und Seitenansicht im Maßstab 1:10 unter Angabe
des Materials, seiner Bearbeitung, des Inhalts, der Form und der Anordnung.
Ausführungszeichnungen sind einzureichen, soweit es zum Verständnis
erforderlich ist.
b) Zeichnungen der Schrift, der Ornamente und der Symbole im Maßstab 1:1 unter
Angabe des Materials, seiner Bearbeitung, des Inhalts, der Form und der Anordnung.
Ausführungszeichnungen sind einzureichen, soweit es zum Verständnis
erforderlich ist.
In besonderen Fällen kann die Vorlage eines Models Maßstab 1:5 oder das Aufstellen
eines Models in natürlicher Größe auf der Grabstätte verlangt werden.
3) Werden Grabmäler ohne Erlaubnis errichtet oder entspricht ein aufgestelltes Grabmal
nicht dem eingereichten Plan oder ist es ohne erneute Erlaubnis geändert worden,
kann die Friedhofsverwaltung die teilweise oder vollständige Beseitigung des
Grabmales auf Kosten des Nutzungsberechtigten vornehmen.
4) Die Zustimmung erlischt, wenn das Grabmal oder die sonstige bauliche Anlage nicht
binnen eines Jahres nach der Zustimmung errichtet worden ist.
5) Die nicht zustimmungspflichtigen provisorischen Grabmale sind nur als naturlasierte
Holztafeln oder –kreuze zulässig.
6) Mit der Erteilung der Zustimmung zur Errichtung oder Änderung eines Grabmales
übernimmt die Gemeinde Ismaning keine Gewähr für dessen technische Unbedenklichkeit,
insbesondere für die Standfestigkeit.
§ 21
Anlieferung
1) Die Lieferung von Grabmalen ist der Friedhofsverwaltung mindestens zwei Werktage
vorher anzuzeigen. Dabei sind vorzulegen:
a) der genehmigte Entwurf
b) die genehmigte Zeichnung der Schrift, der Ornamente und der Symbole.
2) Die Grabmale sind so zu liefern, dass sie vor Aufstellung von der Friedhofsverwaltung
überprüft werden können.
§ 22
Fundamentierung und Befestigung
1) Die Fundamentierung am Neuen Friedhof wird in durchgehenden Fundamentstreifen
von der Gemeinde vorgenommen und zum jeweiligen Herstellungspreis verrechnet.
2) Die Grabmale sind entsprechend ihrer Größe nach den Regeln der jeweils aktuellen
Technischen Anleitung zur Standsicherheit von Grabmalanlagen (TA Grabmal), der
Deutschen Naturstein-Akademie, Mayen zu fundamentieren und so zu befestigen,
dass sie dauerhaft standsicher sind und auch beim Öffnen benachbarter Gräber nicht
umstürzen oder sich senken können.
3) Für die Erstellung, die Abnahmeprüfung und die jährliche Prüfung der Grabmalanlagen
gilt die jeweils aktuelle TA Grabmal, der Deutschen Naturstein-Akademie, Mayen
§ 23
Unterhaltung
1) Die Grabmale sind dauernd in gutem und verkehrssicherem Zustand zu halten. Verantwortlich
dafür sind die Nutzungsberechtigten.
– Seite 12 von 16 –
2) Erscheint die Standsicherheit von Grabmalen gefährdet, sind die Nutzungsberechtigten
verpflichtet, unverzüglich Abhilfe zu schaffen. Bei Gefahr im Verzuge kann die
Friedhofsverwaltung auf Kosten der Nutzungsberechtigten Sicherungsmaßnahmen
(z.B. Umlegen von Grabmalen, Absperrungen) treffen. Wird der ordnungswidrige Zustand
trotz schriftlicher Aufforderung der Friedhofsverwaltung nicht innerhalb einer
jeweils festzusetzenden angemessenen Frist beseitigt, ist die Friedhofsverwaltung
berechtigt, dies auf Kosten des Nutzungsberechtigten zu tun oder das Grabmal zu
entfernen; die Gemeinde Ismaning ist nicht verpflichtet, das Grabmal mit Zubehör
aufzubewahren. Ist der Nutzungsberechtigte nicht bekannt oder nicht ohne weiteres
zu ermitteln, genügen eine öffentliche Bekanntmachung und ein vierwöchiger Hinweis
im Friedhof. Die Nutzungsberechtigten sind für jeden Schaden haftbar, der
durch Umfallen von Grabmalen verursacht wird.
§ 24
Entfernung
1) Die aufgestellten Grabmale dürfen nur mit Zustimmung der Friedhofsverwaltung ver-
ändert, umgesetzt, ausgetauscht oder entfernt werden, solange die Ruhezeit und das
Nutzungsrecht noch nicht abgelaufen ist.
2) Nach Ablauf der Ruhezeit oder des Nutzungsrechts sind die Grabmale zu entfernen.
Dazu bedarf es einer Erlaubnis der Friedhofsverwaltung. Sind die Grabmale nicht innerhalb
von drei Monaten nach Ablauf der Ruhezeit oder des Nutzungsrechts entfernt,
werden sie von der Friedhofsverwaltung beseitigt. Sofern Grabmale von der
Friedhofsverwaltung entfernt und Grabstätten abgeräumt werden, hat der Nutzungsberechtigte
die Kosten zu tragen.
3) Gräber auf dem Alten Friedhof müssen immer mit einem Grabmal versehen sein.
Wenn beim Wechsel des Nutzungsrechts der neue Nutzungsberechtigte kein neues
Grabmal aufstellen möchte, hat er das bisher vorhandene Grabmal zu übernehmen.
VII. Herrichtung und Pflege von Grabstätten
§ 25
Allgemeines
1) Alle Grabstätten müssen im Rahmen der Vorschriften der §§ 16 bis 19 hergerichtet
und dauernd in Stand gehalten werden. Dies gilt entsprechend für den üblichen
Grabschmuck. Verwelkte Blumen und Kränze sind unverzüglich von den Grabstätten
zu entfernen und an den dafür vorgesehenen Plätzen abzulegen. § 5 Abs. 4 Sätze 3
und 4 bleiben unberührt.
2) Die Höhe und die Form der Grabhügel und die Art ihrer Gestaltung sind dem Gesamtcharakter
der Friedhöfe, dem besonderen Charakter des Friedhofsteils und der
unmittelbaren Umgebung anzupassen. Die Grabstätten dürfen nur mit Pflanzen angelegt
werden, die andere Grabstätten und die öffentlichen Anlagen und Wege nicht
beeinträchtigen.
Beeinträchtigung ist auch das Pflanzen oder wild wachsen lassen von Unkraut oder
Pflanzen, die durch Samenbefall andere Gräber beeinträchtigen.
Bäume und Sträucher dürfen nicht höher als 1 m sein.
3) Für die Herrichtung und die Instandhaltung ist der Nutzungsberechtigte verantwortlich.
Die Verpflichtung erlischt erst mit Ablauf der Ruhezeit oder des Nutzungsrechts.
Abs. 6 bleibt unberührt.
– Seite 13 von 16 –
4) Die Nutzungsberechtigten oder von ihnen Beauftragte können die Grabstätte anlegen
und pflegen oder jemanden beauftragen.
5) Die Grabstätten müssen binnen vier Monaten nach Belegung hergerichtet sein. Für
Belegungen nach dem 15. November beginnt die Frist am 01. Februar des folgenden
Jahres.
6) Die Friedhofsverwaltung kann verlangen, dass der Nutzungsberechtigte die Grabstätte
nach Ablauf der Ruhezeit oder des Nutzungsrechts abräumt.
7) Die Herrichtung, die Unterhaltung und jede Veränderung der gärtnerischen Anlagen
außerhalb der Grabstätten obliegt ausschließlich der Friedhofsverwaltung.
8) Kunststoffe und sonstige nicht verrottbare Werkstoffe dürfen in sämtlichen Produkten
der Trauerfloristik, insbesondere in Kränzen, Trauergebinden, Trauergestecken, im
Grabschmuck und bei Grabeinfassungen sowie bei Pflanzenzuchtbehältern, die an
der Pflanze verbleiben, nicht verwendet werden. Ausgenommen sind Grabvasen,
Markierungszeichen und Gießkannen.
9) Die Bepflanzung der Grabstätten muss sich an der jeweiligen Größe der Grabstätten
halten und darf diese nicht überschreiten. Nicht zugelassen sind insbesondere Bäume
und großwüchsige Sträucher.
§ 26
Vernachlässigung
1) Wird eine Grabstätte nicht ordnungsgemäß hergerichtet oder gepflegt, hat der Nutzungsberechtigte
auf schriftliche Aufforderung der Friedhofsverwaltung die Grabstätte
innerhalb einer jeweils festgesetzten angemessenen Frist in Ordnung zu bringen.
Ist der Nutzungsberechtigte nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln, genügt
eine öffentliche Bekanntmachung und ein vierwöchiger Hinweis im Friedhof.
Wird die Aufforderung nicht befolgt, kann die Friedhofsverwaltung die Grabstätte auf
Kosten des Nutzungsberechtigten in Ordnung bringen lassen oder das Nutzungsrecht
ohne Entschädigung entziehen. Vor dem Entzug des Nutzungsrechts ist der
Nutzungsberechtigte noch einmal schriftlich aufzufordern, die Grabstätte unverzüglich
in Ordnung zu bringen; ist er nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln,
erfolgt noch einmal eine entsprechende öffentliche Bekanntmachung und ein entsprechender
vierwöchiger Hinweis im Friedhof. Im Entzugsbescheid ist der jeweilige
Nutzungsberechtigte aufzufordern, das Grabmal und die sonstigen baulichen Anlagen
innerhalb von drei Monaten seit Unanfechtbarkeit des Entziehungsbescheides
zu entfernen. Der Nutzungsberechtigte ist in der schriftlichen Aufforderung, der öffentlichen
Bekanntmachung und dem Hinweis auf der Grabstätte oder dem Grabfeld
auf die für ihn maßgeblichen Rechtsfolgen des § 23 Abs. 2 hinzuweisen.
2) Bei ordnungswidrigem Grabschmuck gilt Abs. 1 entsprechend. Wird die Aufforderung
nicht befolgt oder ist der Nutzungsberechtigte nicht bekannt oder nicht ohne weiteres
zu ermitteln, kann die Friedhofsverwaltung den Grabschmuck entfernen.
3) Die Friedhofsverwaltung ist in den Fällen des Abs. 1 drei Monate lang und des Abs. 2
nicht zur Aufbewahrung verpflichtet.
VIII. Leichenhalle
§ 27
Benutzung der Leichenhallen
– Seite 14 von 16 –
1) a) Friedhof an der Greimelstraße:
Die Leichenhalle dient zur Gestaltung der Feierlichkeiten für die Verstorbenen.
Die angrenzenden Aufbahrungsräume dienen zur Aufbahrung von Leichen und
zur Hinterstellung von Urnen bis zur Bestattung; diese Räume können durch eigene
Eingänge zu den Öffnungszeiten des Friedhofs betreten werden, wenn dort
Leichen aufgebahrt sind.
b) Friedhof an der Aschheimer Straße:
Die Leichenhalle dient zur Gestaltung der Feierlichkeiten für die Verstorbenen
sowie zur Aufbahrung von Leichen und zur Hinterstellung von Urnen bis zur Bestattung.
Sie kann zu den Öffnungszeiten des Friedhofs betreten werden.
2) Sofern keine gesundheitsbehördlichen oder sonstigen Bedenken bestehen, können
die Angehörigen die Verstorbenen während der festgesetzten Zeiten sehen. Die Särge
sind spätestens eine halbe Stunde vor Beginn der Trauerfeier oder der Beisetzung
endgültig zu schließen.
3) Bei Feuerbestattung können die Leichen bis zur Einäscherung in einem Krematorium
in der Leichenhalle aufgebahrt werden.
4) Die Särge von Verstorbenen, bei denen der Verdacht besteht, dass sie an einer meldepflichtigen
Krankheit gelitten haben, sind geschlossen zu halten. Der Zutritt und
die Besichtigung des Leichnams bedürfen der vorherigen Zustimmung des Amtsarztes.

IX. Schlussbestimmung
§ 28
Ersatzvornahme
Wenn ein nach dieser Satzung Nutzungsberechtigter die ihm vorgeschriebene Handlungen
nach Aufforderung durch die Gemeinde Ismaning binnen angemessener Frist nicht
ausgeführt hat, ist die Gemeinde Ismaning berechtigt, die Maßnahmen auf Kosten des
Nutzungsberechtigten auszuführen.
Bei Gefahr im Verzug kann von einer Fristsetzung abgesehen werden. Die Kosten der
Ersatzvornahme werden wie Gemeindeabgaben beigetrieben.
§ 29
Haftungsausschluss
Die Gemeinde Ismaning haftet nicht für Schäden, die durch nicht satzungsgemäße Benützung
der Friedhöfe, ihrer Anlagen und ihrer Einrichtungen, durch dritte Personen oder
durch Tiere entstehen. Ihr obliegt keine besondere Obhuts- und Überwachungspflicht.
§ 30
Alte Rechte
1) Bei Grabstätten, über die die Friedhofsverwaltung bei Inkraftreten dieser Satzung
bereits verfügt hat, richten sich die Nutzungszeit und die Gestaltung nach den bisherigen
Vorschriften.
2) Der Wiedererwerb des Nutzungsrechts an diesen Grabstätten richtet sich nach dieser
Satzung.
3) Nach dieser Satzung nicht mehr zugelassene Einfassungen und Anlagen sind von
allen Gräbern zu entfernen, sobald sie verfallen, die Nutzungszeit an den Grabstätten
abgelaufen ist, eine Beisetzung erfolgen oder das Nutzungsrecht übertragen
werden soll.
– Seite 15 von 16 –
§ 31
Ordnungswidrigkeiten
Nach Art. 24 Abs. 2 Satz 2 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern i.V. m. dem
Gesetz über Ordnungswidrigkeiten kann mit Geldbuße bis zu € 500,- belegt werden, wer
1) seine Aufsichtspflicht bei Kindern unter 10 Jahren verletzt (§ 4 Abs. 2),
2) entgegen § 4 Abs. 3
a) den Friedhof ohne Erlaubnis befährt
b) Bodenmassen dem Friedhofsgelände entnimmt
c) Waren und gewerbliche Dienste anbietet
d) an Sonn- und Feiertagen und während Bestattungen Arbeiten ausführt
e) gewerbsmäßig fotografiert
f) Druckschriften verteilt
g) den Friedhof, seine Einrichtungen und Anlagen verunreinigt oder beschädigt
h) Tiere – außer Blindenhunde – mitführt.
3) entgegen § 5 Abs. 3 Abraum ablädt und lagert.
4) die Leichenruhe stört oder ohne Genehmigung Leichen oder Leichenreste umbettet
(§10 Abs. 1, 2 und 3),
5) entgegen § 20 Abs. 1 ohne vorherige Zustimmung und Freigabe Grabmale oder bauliche
Anlagen errichtet oder verändert
6) der Unterhalts- und Pflegepflicht der Grabmale und Gräber nicht nachkommt (§§ 23
Abs. 1, 24, 25 Abs. 1, 2 und 5).
§ 32
Schließung und Entwidmung der Friedhöfe
1) Die Friedhöfe oder ein Teil der Friedhöfe können aus wichtigem öffentlichem Grund
ganz oder teilweise geschlossen oder entwidmet werden. Dasselbe gilt entsprechend
für einzelne Grabstätten.
2) Durch die Schließung wird nur die Möglichkeit weiterer Beisetzung ausgeschlossen;
durch die Entwidmung geht außerdem die Eigenschaft als Ruhestätte der Toten verloren.
Jede Schließung oder Entwidmung nach Abs. 1 Satz 1 ist öffentlich bekannt zu
machen.
3) Im Falle der Entwidmung werden die Beigesetzten für die restliche Nutzungszeit auf
Kosten der Gemeinde Ismaning in andere Grabstätten umgebettet.
Im Falle der Schließung gilt Satz 1 entsprechend, soweit Umbettungen erforderlich
werden. Der Umbettungstermin soll möglichst dem Nutzungsberechtigten einen Monat
vorher mitgeteilt werden.
4) Soweit durch eine Schließung oder einer Entwidmung das Recht auf weitere Beisetzungen
in Grabstätten erlischt, werden dem Nutzungsberechtigten für die restliche
Nutzungszeit bei Eintritt eines weiteren Bestattungsfalles auf Antrag andere Grabstätten
zur Verfügung gestellt.
5) Alle Ersatzgrabstätten nach Abs. 3 und 4 werden von der Gemeinde Ismaning kostenfrei
in ähnlicher Weise wie die außer Dienst gestellten oder entwidmeten Grabstätten
hergerichtet. Die Ersatzwahlgrabstätten werden Gegenstand des Nutzungsrechts.

6) Die Absätze 2 bis 5 gelten auch für Urnengrabstätten und Urnennischen.
– Seite 16 von 16

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150624, 182729, Israelitischer Friedhof, Eingang, LKW

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▷ Ort: Öffnungzeiten und Adresse des Israelitischen Friedhofs in Müchen Schwabing Freimann
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▷ Ort: Eingang zum jüdischen Friedhof
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1, Jerusalem, ירושלים, ‏القدس‎,Jerusalem,
2, Tel Aviv-Jaffa, תל אביב-יפו, ‏تل أبيب يافا‎,Tel Aviv,
3, Haifa, חיפה ,‏حيفا‎,Haifa,
4, Rischon leTzion, ראשון לציון, ‏ريشون لتصيون‎ ,Zentralbezirk,
5, Aschdod, אשדוד, ‏إسدود‎ ,Südbezirk,
6, Petach Tikwa, פתח תקווה ,‏بتاح تكفا‎ ,Zentralbezirk,
7, Be’er Scheva, באר שבע, ‏بئر السبع‎ ,Südbezirk,
8, Netanja, נתניה, ‏نتانيا‎ ,Zentralbezirk,
9, Cholon, חולון ‏حولون‎ ,Tel Aviv,
10, Bnei Berak, בני ברק, ‏بيني بيراك‎ ,Tel Aviv,
11, Ramat Gan, רמת גן, ‏رامات جان‎ ,Tel Aviv,
12, Bat Jam, בת ים, ‏بات يام‎ ,Tel Aviv,
13, Aschkelon, אשקלון, ‏عسقلان‎ , Südbezirk,
14, Rechovot, רחובות, ‏رحوفوت‎ , Zentralbezirk,
15, Hertzlija, הרצליה, ‏هيرتزيليا‎ , Tel Aviv,
16, Kfar Saba, כפר סבא, ‏كفار سافا‎ , Zentralbezirk,
17, Chadera, חדרה, ‏هاديرا‎ , Haifa,
18, Ra’anana, רעננה, ‏رعنانا‎ , Zentralbezirk,
19, Bet Schemesch, בית שמש ‏بيت شيمش‎ , Jerusalem,
20, Lod, לוד, ‏اللد‎ , Zentralbezirk,
21, Modi’in, מודיעין, ‏موديين‎ , Zentralbezirk,
22, Nazaret, נצרת, ‏الناصرة‎ ,Nordbezirk,
23, Ramla, רמלה, ‏الرملة‎ ,Zentralbezirk,
24, Naharija, נהריה, ‏نهاريا‎ , Nordbezirk,
25, Kirjat Ata, קריית אתא, ‏كريات أتا‎ , Haifa,
26, Giw’atajim, גבעתיים, ‏جفعاتايم‎ ,Tel Aviv,
27, Kirjat Gat, קריית גת, ‏كريات جات‎ ,Südbezirk,
28, Eilat, אילת, ‏إيلات‎ ,Südbezirk,
29, Akko, עכו, ‏عكا‎ ,Nordbezirk,
30, Hod haScharon, הוד השרון, ‏هود هشارون‎ ,Zentralbezirk,
31, Karmi’el, כרמיאל, ‏كارميل‎ , Nordbezirk,
32, Natzerat Illit, נצרת עילית, ‏ناصرات عيليت‎ ,Nordbezirk,
33, Umm al-Fahm, אום אל-פאחם, ‏أم الفحم‎ ,Haifa,
34, Rahat, רהט ,‏راحات‎ ,Südbezirk,
35, Tiberias, טבריה, ‏طبرية‎ ,Nordbezirk,
36, Kirjat Motzkin, קריית מוצקין, ‏كريات موتسكين‎ ,Haifa,
37, Afula, עפולה, ‏العفولة‎ ,Nordbezirk,
38, Rosch haAjin, ראש העין, ‏روش هأيين‎ ,Zentralbezirk,
39, Modi’in Illit, מודיעין עילית, ‏ موديعين عيليت‎ ,Judäa und Samaria,
40, Ramat haScharon, רמת השרון ,‏رامات هشارون‎ ,Tel Aviv,
41, Kirjat Jam, קריית ים, ‏كريات يام‎ ,Haifa,
42, Kirjat Bialik, קריית ביאליק, ‏كريات بياليك‎ ,Haifa,
43, Tayyibe, טאייבה, ‏طيبة‎ ,Zentralbezirk,
44, Schefar’am, שפרעם ,‏شفا عمر‎ ,Nordbezirk,
45, Dimona, דימונה, ‏ديمونة‎ ,Südbezirk,
46, Ma’ale Adumim, מעלה אדומים, ‏معاليه أدوميم‎ ,Judäa und Samaria,
47, Nes Ziona, נס ציונה, ‏نيس زيونا‎,Zentralbezirk,
48, Baqa-Dschatt, באקה-ג’ת, ‏باقة الغربية جت‎ ,Haifa,
49, Jawne, יבנה, ‏يفنيه‎ ,Zentralbezirk,
50, Betar Illit, ביתר עילית, ‏بيتار عيليت‎ ,Judäa und Samaria,
51, Or Jehuda, אור יהודה, ‏أور يهودا‎ ,Tel Aviv,
52, Elad, אלעד ‏‎ , Zentralbezirk,
53, Pardes Chana-Karkur, פרדס חנה-כרכור ‏‎ ,Haifa,
54, Schagor, שגור, ‏الشاغور‎ , Nordbezirk,
55, Safed, צפת, ‏صفد‎ ,Nordbezirk,
56, Kirjat Ono, קריית אונו, ‏كريات أونو‎ ,Tel Aviv,
57, Tamra, טמרה ,‏طمرة‎ , Nordbezirk,
58, Jehud, יהוד, ‏ييهود‎ ,Zentralbezirk,
59, Netiwot, נתיבות, ‏نيتيفوت‎ , Südbezirk,
60, Sachnin, סח’נין, ‏سخنين‎ , Nordbezirk,
61, Migdal haEmek, מגדל העמק, ‏مجدال هاعيميك‎ , Nordbezirk,
62, Daliyat al-Karmal, דאליית אל-כרמל, ‏دالية الكرمل‎ , Haifa,
63, Ofakim, אופקים ‏أوفاكيم‎ , Südbezirk,
64, Arad, ערד, ‏أراد‎ ,Südbezirk,
65, Mewasseret Zion, מבשרת ציון ‏‎ , Jerusalem,
66, Kirjat Schmona, קרית שמונה, ‏كريات شمونه‎ , Nordbezirk,
67, Tira, טירה, ‏الطيرة‎ , Zentralbezirk,
68, Nescher, נשר, ‏نشر‎ , Haifa,
69, Ma’alot-Tarschicha, מעלות-תרשיחא, ‏معالوت ترشيحا‎ ,Nordbezirk,
70, Arraba, עראבה, ‏عرّابة‎ , Nordbezirk,
71, Giw’at Schmuel, גבעת שמואל ‏‎ , Tel Aviv,
72, Kirjat Mal’achi, קריית מלאכי ‏‎ ,Südbezirk,
73, Schoham, שוהם ‏‎ , Zentralbezirk,
74, Sderot, שדרות, ‏سديروت‎ ,Südbezirk,
75, Maghar, מגאר, ‏مغارِ‎ ,Nordbezirk,
76, Tirat Carmel, טירת כרמל, ‏طيرة الكرمل‎ ,Haifa,
77, Jokne’am Illit, יקנעם עילית ‏‎ ,Nordbezirk,
78, Kafr Kanna, כפר כנא, ‏كفر كنا‎ ,Nordbezirk,
79, Kafr Qasim, כפר קאסם, ‏كفر قاسم‎ ,Zentralbezirk,
80, Dschudaida-Makar, ג’דיידה-מכר, ‏جديدة مكر‎ ,Nordbezirk,
81, Qalansawe, קלנסווה, ‏قلنسوة‎ ,Zentralbezirk,
82, Zichron Ja’akow, זכרון יעקב ‏‎ ,Haifa,
83, Jafi, יפיע, ‏يافة الناصره‎ ,Nordbezirk,
84, Kadima-Tzoran, קדימה-צורן ‏‎ ,Zentralbezirk,
85, Gan Jawne, גן יבנה ‏‎,Südbezirk,
86, Raina, ריינה, ‏الرينة‎ ,Nordbezirk,
87, Ariel, אריאל, ‏اريئيل‎ ,Judäa und Samaria,
88, Bet Sche’an, בית שאן, ‏بيسان‎ ,Nordbezirk,
89, Gedera, גדרה ‏‎ ,Zentralbezirk,
90, Ar’ara, ערערה, ‏ عرعرة‎ ,Haifa,
91, Or Akiwa, אור עקיבא ‏‎ ,Haifa,
92, Kafr Manda, כפר מנדא, ‏كفر مندا‎ ,Nordbezirk,
93, Kfar Jona, כפר יונה ‏‎ ,Zentralbezirk,
94, Kfar Kara, כפר קרע, ‏كفر قرع‎ ,Haifa,
95, Kirjat Tiw’on, קריית טבעון ‏‎ ,Nordbezirk,
96, Tel Schewa, תל שבע, ‏تل السبع‎ ,Südbezirk,
97, Yirka, ירכא, ‏يركا‎ ,Nordbezirk,
98, Ar’ara baNegev, ערערה-בנגב, ‏عرعرة‎ ,Südbezirk,
99, Ganei Tikwa, גני תקווה ‏‎ ,Tel Aviv,
100, Ma’ale Iron, מעלה עירון ‏‎ ,Haifa,
101, Iksal, אכסאל, ‏إكسال‎ ,Nordbezirk,
102, Abu Sinan, אבו סנאן, ‏ أبو سنان‎ ,Nordbezirk,
103, Kochaw Ja’ir, כוכב יאיר ‏‎ ,Zentralbezirk,
104, Dschisr az-Zarqa, ג’סר א-זרקא ,‏ جـِسـْر الزرقاء‎ ,Haifa,
105, Tur’an, טורעאן ,‏طرعان‎ ,Nordbezirk,
106, I’billin, אעבלין, ‏إعبلين‎,Nordbezirk,
107, Dschisr az-Zarqa, Haifa,
108, Binjamina-Giw’at Ada, בנימינה-גבעת עדה ‏, Haifa,
109, Ain Mahil, עין מאהל, ‏عين ماهل‎ , Nordbezirk,
110, Giw’at Ze’ew, גבעת זאב, ‏جبعت زاب‎,Judäa und Samaria,
111, Kusaifa, כסיפה, ‏ كسيفة‎ ,Südbezirk,
112, Fureidis, פוריידיס ,‏فريديس‎,Haifa,
113, Hura, חורה ,‏حورة‎ ,Südbezirk,
114, Nahef, נחף ,‏نحف‎ , Nordbezirk,
115, Azor ,אזור ‏‎ , Tel Aviv,
116, Bait Dschann, בית ג’ן, ‏بيت جن‎ , Nordbezirk,
117, Kirjat Ekron, קריית עקרון ‏‎ , Zentralbezirk,
118, Ewen Jehuda, אבן יהודה ‏‎ , Zentralbezirk,


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Notizen: Steinmetz Oberschleißheim, Friedhof

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▧ Adresse: Friedhof Hochmutting, 85764 Oberschleißheim, https://goo.gl/maps/UeewRZw4Cis
▧ Friedhofsplan: Steinmetz Oberschleißheim, Friedhof.pdf
▧ Öffnungszeiten: 1. April – 30. September: 8.00 – 20.00 Uhr, 1. Oktober – 31. März: 8.00 – 18.00 Uhr
▧ Anfahrt mit dem Auto: Steinmetz Oberschleißheim, Friedhof
▧ Parkplatze: sind ausreichend vorhanden
▧ Einfahrten zum Nordfriedhof: Steinmetz Oberschleißheim, Friedhof
▧ Termine: Beerdigungen, Beisetzungen, Bestattungskalender, …
▧ Friedhofsverwaltung: Steinmetz Oberschleißheim, Friedhof, http://www.oberschleissheim.de/index.php?id=88,87
▧ Steinmetz München, Steinmetz Oberschleißheim, Friedhof:  Angebote für Folgebeschriftungen: Damit Sie zügig, unverbindlich und kostenlos ein günstiges Angebot erhalten, machen Sie bitte ein Foto des Grabsteins mit Ihrer Handy-Kamera und senden dieses gleich an: steinbildhauer@ymail.com
◯ Ein Foto von Vorne, im rechten Winkel zur Schriftfläche, in aussreichendem Abstand, so dass möglichst die ganzen Aussenformen des Grabsteins erfasst wird.
◯ Zweites Foto von nahem, so dass Details der Buchstaben möglichst gut zu erkennen sind.
Sie erhalten ein präzises Angebot zum Festpreis. Zur Besprechung der Arbeiten können wir gerne auch einen Termin an der Grabstelle selbst vereinbaren.
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Fragen und Antworten zu: Steinmetz Oberschleißheim, Friedhof

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Quellen, Literatur, Anmerkungen, Informationen, Tipps: Steinmetz Oberschleißheim, Friedhof

  1. ▣ Gestaltungsmappen ▧ Ort: http://wp.me/P5pRZT-HO ▧ Form und Formate: http://wp.me/P5pRZT-T ▧ Natursteinmuster: http://wp.me/P5pRZT-11 ▧ Oberflächen:http://wp.me/P5pRZT-Z • https://goo.gl/uIBJiI ▧ Schriftentwürfe: http://wp.me/P5pRZT-14 ▧ Ornamente: http://wp.me/P5pRZT-16 ▧ Accessoires:http://wp.me/P5pRZT-18 ▧ Art der Ausführung: http://wp.me/P5pRZT-1a ▧ Arbeitsschritte, Dokumentation: http://wp.me/P5pRZT-d  ▧ Verzeichnisse, Projektmappen, …
  2. ▣ Leistungsfelder: ▧ Steinbildhauer: http://wp.me/P5pRZT-K ▧ Steinmetz • http://wp.me/P5pRZT-M  ▧ Steintechniker • http://wp.me/P5pRZT-P ▧ Internationaler Versand: http://wp.me/P5pRZT-R

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Steinmetz Augsburg, Friedhof, Alle Leistungen des Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerks

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Notizen: Lemma

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▧ Adresse:
Westfriedhof mit Krematorium, Stadtberger Straße 80a, 86157 Augsburg,
Nordfriedhof,  Talweg 2, 86154 Augsburg,
Neuer Ostfriedhof,  Zugspitzstraße 104, 86163 Augsburg,
Alter Ostfriedhof, Kurt-Schumacher-Straße 57, 86165 Augsburg,
Neuer Friedhof,  Haunstetten Hopfenstraße 11, 86179 Augsburg,
Alter Friedhof Haunstetten,  Bgm.-Widmeier-Straße 55, 86179 Augsburg,
Friedhof Göggingen,  Von-Cobres-Straße 19, 86199 Augsburg,
Friedhof Inningen,  Oktavianstraße 25, 86199 Augsburg,
Friedhof Bergheim,  Remigiusgasse 1, 86199 Augsburg,
▧ Friedhofsplan: Steinmetz Augsburg, Friedhof.pdf
▧ Öffnungszeiten: 1. März–2. November: 07:00–20:00 Uhr, 3. November–Ende Februar: 08:00–17:00 Uhr
▧ Anfahrt mit dem Auto: Steinmetz Augsburg, Friedhof
▧ Parkplatze: Steinmetz Augsburg, Friedhof
▧ Einfahrten zum Nordfriedhof: Steinmetz Augsburg, Friedhof
▧ Termine: Steinmetz Augsburg, Friedhof
▧ Friedhofsverwaltung: Telefonnummern
▧ Steinmetz München, Nordfriedhof:  Angebote für Folgebeschriftungen: Damit Sie zügig, unverbindlich und kostenlos ein günstiges Angebot erhalten, machen Sie bitte ein Foto des Grabsteins mit Ihrer Handy-Kamera und senden dieses gleich an: steinbildhauer@ymail.com
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  1. ▣ Gestaltungsmappen ▧ Ort: http://wp.me/P5pRZT-HO ▧ Form und Formate: http://wp.me/P5pRZT-T ▧ Natursteinmuster: http://wp.me/P5pRZT-11 ▧ Oberflächen:http://wp.me/P5pRZT-Z • https://goo.gl/uIBJiI ▧ Schriftentwürfe: http://wp.me/P5pRZT-14 ▧ Ornamente: http://wp.me/P5pRZT-16 ▧ Accessoires:http://wp.me/P5pRZT-18 ▧ Art der Ausführung: http://wp.me/P5pRZT-1a ▧ Arbeitsschritte, Dokumentation: http://wp.me/P5pRZT-d  ▧ Verzeichnisse, Projektmappen, …
  2. ▣ Leistungsfelder: ▧ Steinbildhauer: http://wp.me/P5pRZT-K ▧ Steinmetz • http://wp.me/P5pRZT-M  ▧ Steintechniker • http://wp.me/P5pRZT-P ▧ Internationaler Versand: http://wp.me/P5pRZT-R

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Auszug aus der Friedhofssatzung Augsburg

FRIEDHOFSSATZUNG
vom 17.01.2012 (ABl. vom 10.02.2012, S. 22)
Änderungssatzung/en
vom
Amtsblatt der
Stadt Augsburg vom
Geänderte
Bestimmung/en
Wirkung
vom

08.01.2013 25.01.2013, S. 26 § 7 Abs. 1 26.01.2013
Die Stadt Augsburg erlässt aufgrund der Art. 23 und 24 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 und Abs. 2 der Gemeindeordnung für den Freistaat
Bayern in der Fassung der Bekanntmachung vom 22.08.1998 (GVBl. S. 796, BayRS 2020-1-1-I) folgende
Friedhofssatzung:
INHALTSÜBERSICHT
I. Allgemeine Vorschriften
§ 1 Geltungsbereich
§ 2 Friedhofszweck
§ 3 Schließung und Entwidmung
II. Ordnungsvorschriften
§ 4 Öffnungszeiten
§ 5 Verhalten auf dem Friedhof
§ 6 Ausführungen von Arbeiten gegen Entgelt
III. Bestattungsvorschriften
§ 7 Ruhezeiten
§ 8 Vorbehaltene Arbeiten
§ 9 Umbettungen
IV. Grabstätten
§ 10 Allgemeines
§ 11 Reihengrabstätten
§ 12 Familiengrabstätten
§ 13 Maße und Belegung von Familiengräbern
§ 14 Aschenstätten
§ 15 Aschenstätten unter Bäumen
§ 16 Ruhegemeinschaftsanlagen
§ 17 Memoriam Garten
§ 18 Ehrengräber
V. Gestaltung der Familiengräber und Familienaschenstätten
§ 19 Allgemeines
§ 20 Verpflichtung zur Herrichtung und Pflege der Grabstätten
§ 21 Material
VI. Grabmale
§ 22 Allgemeine Gestaltungsvorschriften
§ 23 Genehmigungserfordernis
§ 24 Gutachterkommission
§ 25 Standsicherheit, Unterhalt, Lagern und Wiederverwendung
§ 26 Denkmalschutz
VII. Leichen- und Aussegnungshallen, Trauerfeiern
§ 27 Benutzung der Leichen- und Aussegnungshallen
VIII. Schlussvorschriften
§ 28 Alte Rechte
§ 29 Ausnahmen
§ 30 Haftung
§ 31 Gebühren
§ 32 Ordnungswidrigkeiten
§ 33 In-Kraft-Treten
I.
ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN
§ 1
Geltungsbereich
Diese Satzung gilt für folgende im Gebiet der Stadt Augsburg gelegenen und von ihr verwalteten Friedhöfe:
a) Westfriedhof
b) Nordfriedhof
c) Alter Ostfriedhof
d) Neuer Ostfriedhof
e) Alter Haunstetter Friedhof
f) Neuer Haunstetter Friedhof
g) Gögginger Friedhof
h) Inninger Friedhof
i) Bergheimer Friedhof
§ 2
Friedhofszweck
Die Friedhöfe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Augsburg. Sie dienen der Bestattung aller Gemeindeeinwohner oder der
Personen, die ein Recht auf Beisetzung in einer bestimmten Grabstätte besitzen. Die Stadt Augsburg kann die Bestattung
anderer Personen genehmigen.
§ 3
Schließung und Entwidmung
(1) Jeder Friedhof, Friedhofsteile und einzelne Grabstätten können aus wichtigem öffentlichem Interesse geschlossen oder
entwidmet werden.
Durch die Schließung wird nur die Möglichkeit weiterer Beisetzungen ausgeschlossen; durch die Entwidmung verliert der
Friedhof die Eigenschaft als öffentliche Bestattungseinrichtung.
Die Absicht der Schließung, die Schließung selbst und die Entwidmung sind jeweils öffentlich bekannt zu machen.
(2) Die Stadt kann die Schließung verfügen, wenn keine Rechte auf Bestattung entgegenstehen bzw. die Entwidmung verfü-
gen, wenn alle Nutzungsrechte und Ruhefristen abgelaufen sind.
(3) Soweit zur Schließung oder Entwidmung Nutzungsrechte im Einvernehmen mit den Berechtigten abgelöst werden sollen,
werden ersatzweise entsprechende Rechte sowie Umbettungen in andere Grabstätten auf Kosten der Stadt eingeräumt.
II.
ORDNUNGSVORSCHRIFTEN
§ 4
Öffnungszeiten
(1) Die Friedhöfe sind während der festgesetzten und an den Friedhofseingängen bekannt gegebenen Zeiten für den Besuch
geöffnet.
(2) Die Stadt kann das Betreten von Friedhöfen oder einzelnen Friedhofsteilen aus besonderem Anlass vorübergehend
untersagen.
§ 5
Verhalten auf dem Friedhof
(1) Jeder Besucher hat sich auf den Friedhöfen der Würde des Ortes entsprechend und ferner so zu verhalten, dass kein
anderer gefährdet, geschädigt oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt wird.
Die Anordnungen des Friedhofspersonals sind zu befolgen.
(2) Auf den Friedhöfen ist insbesondere nicht gestattet
a) Tiere mitzuführen (ausgenommen Blindenhunde),
b) die Wege mit Fahrzeugen und Sportgeräten aller Art zu befahren. Das gilt nicht für Handwagen, Rollstühle und Kinderwagen
sowie Dienstfahrzeuge. Gewerbetreibenden ist die Benutzung der Wege im Rahmen ihrer Zulassung
(§ 6) erlaubt. Außergewöhnlich Gehbehinderten kann das Befahren der Wege durch die Friedhofsverwaltung gestattet
werden.
c) Abraum und Abfälle außerhalb der dafür bestimmten Stellen abzulagern bzw. von außerhalb des Friedhofs hierher zu
verbringen,
d) die Friedhofsanlagen und -gebäude, die Wege und die Grabstätten zu verunreinigen oder zu beschädigen, Einfriedungen
und Hecken zu übersteigen und Rasenflächen, soweit sie nicht als Wege dienen, Grabstätten und Grabeinfassungen
zu betreten,
e) an Sonn- und Feiertagen oder in der Nähe einer Bestattung Arbeiten auszuführen,
f) Waren aller Art und gewerbliche Leistungen anzubieten, Sammlungen durchzuführen, sowie Druckschriften zu verteilen,

g) Werbung jeder Art zu treiben,
h) private Sitzgelegenheiten aufzustellen.
i) zu lärmen und zu spielen, zu essen und zu trinken sowie zu lagern,
j) die Erstellung und Verwertung von Film-, Ton-, Video- und Fotoaufnahmen, außer zu privaten Zwecken.
Die Stadt kann Ausnahmen zulassen, soweit sie mit dem Zweck des Friedhofs und seiner Ordnung vereinbar sind.
(3) Das Aufsichtspersonal kann Personen, die diesen Vorschriften trotz Ermahnung zuwiderhandeln, aus dem Friedhof verweisen.

(4) Totengedenkfeiern und andere nicht mit einer Bestattung zusammenhängende Veranstaltungen bedürfen der Genehmigung.
Diese ist mindestens sieben Tage vorher zu beantragen.
§ 6
Ausführungen von Arbeiten gegen Entgelt
(1) Bildhauer, Steinmetze, Kunstschmiede, Gärtner, Bestatter und sonstige Gewerbetreibende bedürfen für gewerbliche
Tätigkeiten auf den Friedhöfen der vorherigen Zulassung durch die Stadt, die gleichzeitig den Umfang der Tätigkeiten
festlegt.
(2) Zuzulassen sind Gewerbetreibende, die
a) in fachlicher, betrieblicher und persönlicher Hinsicht zuverlässig sind,
b) selbst oder deren fachliche Vertreter die Meisterprüfung abgelegt haben oder in die Handwerksrolle eingetragen sind
oder über eine gleichwertige Qualifikation verfügen und
c) eine entsprechende Berufshaftpflichtversicherung nachweisen können.
(3) Die Zulassung erfolgt durch Zulassungsbescheid. Hat die Stadt über den Antrag auf Zulassung nicht innerhalb einer Frist
von drei Monaten entschieden, gilt die Zulassung als erteilt. Die Frist beginnt mit dem Eingang der vollständigen Unterlagen.
Das Zulassungsverfahren kann über eine einheitliche Stelle nach dem Bayerischen Verwaltungsverfahrensgesetz
(BayVwVfG) abgewickelt werden. Die Zulassung ist jährlich zu erneuern.
In Ausnahmefällen können Einzelfallzulassungen erteilt werden.
(4) Die zugelassenen Gewerbetreibenden haben für jeden Bediensteten bei der Stadt Augsburg einen Ausweis zu beantragen.
Die Zulassung und die Bedienstetenausweise sind auf Verlangen dem Friedhofspersonal jederzeit vorzuzeigen.
(5) Die Gewerbetreibenden und ihre Bediensteten haben die Friedhofssatzung und die dazu ergangenen Regelungen zu
beachten. Die Gewerbetreibenden haften für alle Schäden, die sie oder ihre Bediensteten im Zusammenhang mit ihrer
Tätigkeit auf den Friedhöfen schuldhaft verursachen.
(6) Unbeschadet § 5 Abs. 2 Buchstabe e) dürfen gewerbliche Arbeiten auf den Friedhöfen nur während der von der Stadt
festgesetzten Zeiten durchgeführt werden. Hierzu dürfen die Friedhofswege mit geeigneten Fahrzeugen im Schritttempo
befahren werden. Nacharbeiten und Ausbesserungen größeren Umfangs an Grabmalen dürfen in den Friedhöfen nicht
durchgeführt werden. In den Fällen des § 4 Abs. 2 sind gewerbliche Arbeiten ganz untersagt.
(7) Die für Arbeiten erforderlichen Werkzeuge und Materialien dürfen auf den Friedhöfen nur vorübergehend und nur an
Grabstellen gelagert werden, an denen sie nicht behindern. Anfallender Erd- und Pflanzenabraum ist entweder aus dem
Friedhof zu entfernen oder aber getrennt nach Materialien in die Betriebshöfe zu bringen.
(8) Wer ohne Zulassung gewerbsmäßige Arbeiten verrichtet, kann aus dem Friedhof verwiesen werden.
(9) Zugelassene Gewerbetreibende, die trotz schriftlicher Abmahnung gegen die Friedhofssatzung, insbesondere gegen die
Vorschriften der Absätze 4 bis 9 verstoßen oder bei denen die Zulassungsvoraussetzungen des Abs. 2 ganz oder teilweise
nicht mehr gegeben sind, kann die Stadt die Zulassung auf Zeit oder auf Dauer durch schriftlichen Bescheid entziehen.
Bei einem schwerwiegenden Verstoß ist eine Abmahnung entbehrlich.
(10) Gewerbetreibende mit Niederlassung in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem anderen Vertragsstaat
des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum, die im Inland nur vorübergehend tätig sind, haben die Aufnahme
ihrer Tätigkeit auf dem Friedhof anzuzeigen. Die Gewerbetreibenden haben für jeden Bediensteten bei der Stadt einen
Ausweis zu beantragen. Die Bedienstetenausweise sind dem Friedhofspersonal auf Verlangen vorzuweisen. Abs. 1 –
4; Abs. 9 finden keine Anwendung.
(11) Die gewerbliche Tätigkeit auf den Friedhöfen kann unabhängig von einer Zulassungspflicht untersagt werden,
a) wenn der Inhaber in einem schwerwiegenden Fall oder wiederholt eine strafbare Handlung oder eine Zuwiderhandlung
gegen die Bestimmungen der Friedhofssatzung begangen hat
b) wenn persönliches Verhalten des Inhabers die Untersagung im öffentlichen Interesse angezeigt erscheinen lässt
c) wenn Beschäftigte des Betriebes Widerrufsgründe im Sinne der Buchstaben a) und b) verwirklichen und sich der Betriebsinhaber
weigert, den Beschäftigten von einer weiteren Tätigkeit auszuschließen.
III.
BESTATTUNGSVORSCHRIFTEN
§ 7
Ruhezeiten
(1) Die Ruhezeit beträgt für Leichen sowie für Aschen 15 Jahre, für Leichen von Kindern bis zum vollendeten 6. Lebensjahr
jedoch 6 Jahre.
Für den Memoriamgarten (§ 17) gelten Ruhezeiten von 10 Jahren für Leichen und Aschen bzw. von 4 Jahren für Leichen
von Kindern bis zum vollendeten 6. Lebensjahr.
(2) Die Ruhezeit beginnt am Tag der Bestattung. Die Stadt kann Ruhezeiten bei Vorliegen zwingender Gründe für bestimmte
Friedhöfe oder Friedhofsteile verlängern oder verkürzen.
(3) Vor Ablauf der Ruhezeit darf eine Grabstätte nicht aufgelassen oder wieder belegt werden, soweit diese Satzung nicht
Ausnahmen zulässt.
§ 8
Vorbehaltene Arbeiten
Die folgenden Arbeiten in den Friedhöfen dürfen nur vom Friedhofspersonal ausgeführt werden:
a) das Aufbahren der Leiche, das Schließen und spätere Befördern des Sarges
b) die Feuerbestattung und das Beisetzen von Leichen und Aschen
c) das Aufheben und Zufüllen der Grabstätte
d) erstmaliges Herrichten der Grabstätte (Aufschüttung des Grabhügels, Bereiten der Raseneinfassung), sofern dies nicht
durch einen zugelassenen Gärtnereibetrieb geschieht und der Friedhofsverwaltung vorher angezeigt wird
e) das Ausgraben und Umbetten von Leichen sowie von Leichen- und Aschenresten
f) das Ausbrechen alter Fundamente und die Erstellung neuer Fundamente.
§ 9
Umbettungen
(1) Die Ruhe der Toten darf grundsätzlich nicht gestört werden.
(2) Umbettungen sind genehmigungspflichtig und erfolgen nur auf Antrag und bei Vorliegen eines wichtigen Grundes. Antragsberechtigt
ist bei Umbettungen
a) aus Familiengräbern oder Familienaschenstätten der Grabrechtsinhaber
b) aus Reihengräbern oder Reihenaschenstätten jeder Angehörige des Verstorbenen.
(3) Die Kosten der Umbettung trägt der Antragsteller. Dieser hat auch Ersatz für die Schäden zu leisten, die an benachbarten
Grabstätten und Anlagen durch eine Umbettung zwangsläufig entstehen.
(4) Der Ablauf der Ruhe- und der Nutzungszeit wird durch eine Umbettung nicht unterbrochen oder gehemmt.
(5) Leichen und Aschen zu anderen als zu Umbettungszwecken auszugraben, bedarf einer behördlichen oder richterlichen
Anordnung.
IV.
GRABSTÄTTEN
§ 10
Allgemeines
(1) Die Grabstätten bleiben Eigentum der Stadt Augsburg. An ihnen können Rechte nur nach Maßgabe dieser Satzung erworben
werden.
(2) Die Grabstätten werden unterschieden in
a) Reihengräber
b) Familiengräber
c) Reihenaschenstätten (Reihenurnenplätze)
d) Familienaschenstätten (Urnenplätze)
e) Aschenstätten (Urnenplätze) in Gemeinschaftsanlagen
f) Aschenstätten unter Bäumen
g) Ruhegemeinschaftsanlagen (Urnengemeinschaftsgräber)
h) Memoriam Garten (gärtnerisch angelegte Grabanlagen für Urnen- und Erdbeisetzungen)
i) Ehrengräber
(3) Für Art und Größe sowie für die Anordnung der Grabstätten innerhalb der Grabfelder sind die von der Stadt getroffenen
Festsetzungen in den Belegungsplänen und in jedem Einzelfall verbindlich.
(4) Es besteht kein Anspruch auf Vergabe, Verlängerung oder Wiedererwerb von Nutzungsrechten an einer der Lage nach
bestimmten Grabstätte oder auf die Unveränderlichkeit der Umgebung.
§ 11
Reihengrabstätten
(1) Reihengrabstätten für Erdbestattungen werden der Reihe nach belegt und erst im Todesfalle für die Dauer der Ruhezeit
abgegeben. Hier werden keine Grabrechte gewährt.
(2) Es werden eingerichtet
a) Reihengrabfelder für Verstorbene bis zum vollendeten 6. Lebensjahr
b) Reihengrabfelder für Verstorbene ab dem vollendeten 6. Lebensjahr.
Ausnahmen können bei gleichzeitig verstorbenen Familienangehörigen zugelassen werden.
(3) In jedem Reihengrab darf nur eine Leiche beigesetzt werden. Ausnahmen können bei gleichzeitig verstorbenen Familienangehörigen
zugelassen werden. Ein Reihengrab kann nicht in ein Familiengrab umgewandelt werden.
(4) Reihengräber bilden oberirdisch durchgehende Rasenflächen. Das Herrichten und das Instandhalten sind ausschließlich
der Stadt vorbehalten. Absatz 5 Satz 2 bleibt unberührt.
(5) Es sind nur von der Stadt gelieferte und von ihr gesetzte Denkzeichen zugelassen. Vor den Denkzeichen ist den Angehö-
rigen die Anlage von Pflanzbereichen in der Breite des Denkzeichens und einer Länge von 60 cm erlaubt.
§ 19 Abs .1 und § 20 Abs. 4 -6 gelten entsprechend.
(6) Nach Ablauf der Ruhezeit wird ein Hinweis auf die damit verbundene Pflicht zur Abräumung von Denkzeichen und ggf.
des Pflanzbereiches im Amtsblatt der Stadt bekannt gemacht. Drei Monate nach dieser Bekanntmachung erfolgen Abräumung
und entschädigungsfreie Verwertung durch die Stadt.
§ 12
Familiengräber
(1) Familiengräber sind Grabstätten zur Erdbestattung und Aschenbeisetzung, an denen auf Antrag ein Nutzungsrecht für
eine bestimmte Dauer (Nutzungszeit) verliehen und deren Art, Lage und Größe im Benehmen mit dem Erwerber bestimmt
wird, soweit die tatsächliche Friedhofsbelegung dies zulässt. Erwerb, Verlängerung und Wiedererwerb des Nutzungsrechts
sind nur für das gesamte Familiengrab möglich. Die Stadt kann Erwerb, Verlängerung und Wiedererwerb von Nutzungsrechten
ablehnen, insbesondere wenn die Schließung (§ 3) beabsichtigt ist. Das Nutzungsrecht steht nur einer Person
zu.
(2) Das Nutzungsrecht wird für die Dauer von mindestens 10 Jahren und längstens auf die Dauer von 25 Jahren erworben.
Eine Verlängerung ist möglich. Nach einer Bestattung ist es mindestens für die Dauer der Ruhezeit zu verlängern.
Das Nutzungsrecht entsteht jeweils erst nach Aushändigung der Graburkunde und Zahlung der fälligen Gebühr.
Die Übertragung des Nutzungsrechts an Dritte ist mit Zustimmung der Stadt zulässig.
(3) Eine Beisetzung darf nur stattfinden, wenn die Ruhezeit die Dauer des Nutzungsrechts nicht übersteigt. Dies gilt auch für
Umbettungen.
(4) Der Erwerber des Nutzungsrechts soll schon bei der Verleihung des Nutzungsrechts für den Fall seines Ablebens aus
dem im Satz 2 genannten Personenkreis einen Nachfolger im Nutzungsrecht bestimmen und ihm das Nutzungsrecht
durch einen Vertrag übertragen, der erst im Zeitpunkt des Todes des Übertragenden wirksam wird. Wird bis zum Ableben
des Nutzungsberechtigten keine derartige Regelung bzw. keine letztwillige Verfügung (Testament) getroffen, geht das
Nutzungsrecht in nachstehender Reihenfolge auf die Angehörigen des verstorbenen Nutzungsberechtigten mit deren Zustimmung
über
a) auf den überlebenden Ehegatten, und zwar auch dann, wenn Kinder aus einer früheren Ehe vorhanden sind
b) auf leibliche sowie Adoptivkinder
c) auf die Stiefkinder
d) auf die Enkel in der Reihenfolge der Berechtigung ihrer Väter und Mütter
e) auf die Eltern
f) auf die vollbürtigen Geschwister
g) auf die Stiefgeschwister
h) auf die nicht unter a) bis g) fallenden Erben
i) auf Verlobte
j) auf den Lebenspartner.
Steht das Nutzungsrecht danach mehreren Personen gleichberechtigt zu, sollen diese sich einigen, wer von ihnen zur
Ausübung des Nutzungsrechts im eigenen Namen berechtigt sein soll. Können sie keine Einigung erzielen, geht das Nutzungsrecht
innerhalb der einzelnen Gruppen b) bis d) und f) bis h) mit dessen Zustimmung auf den jeweils Ältesten über.
(5) Jeder Rechtsnachfolger hat das Nutzungsrecht unverzüglich nach Erwerb auf sich umschreiben zu lassen.
Die Bestimmungen des Abs. 4 gelten hier entsprechend.
(6) Mit dem Erwerb des Nutzungsrechts erkennt der Nutzungsberechtigte die Bestimmungen der Friedhofssatzung an.
Er hat im Rahmen der Friedhofssatzung und der dazu ergangenen Regelungen das Recht, sich selbst und Dritte im Familiengrab
bestatten zu lassen.
(7) Aus dem Nutzungsrecht ergibt sich die Pflicht zur Herrichtung und zur Pflege der Grabstätte (§ 19). Es besteht keine
Pflicht zur Errichtung eines Grabmales.
(8) Auf das Nutzungsrecht an unbelegten Grabstätten kann jederzeit, an teilbelegten Grabstätten erst nach Ablauf der letzten
Ruhezeit verzichtet werden. Ein Verzicht ist nur für die gesamte Grabstätte möglich.
(9) Das Nutzungsrecht kann durch die Stadt entzogen werden, wenn die Grabstätte nicht den Vorschriften entsprechend
angelegt oder in der Unterhaltung gröblich vernachlässigt wird bzw. wenn auf das Grab entfallende Kosten nicht bezahlt
werden, soweit andere behördliche Maßnahmen keinen Erfolg hatten.
(10) Auf den Ablauf des Nutzungsrechts wird der jeweilige Nutzungsberechtigte schriftlich – falls er nicht bekannt oder nicht
ohne weiteres zu ermitteln ist, durch eine öffentliche Bekanntmachung im Amtsblatt und durch einen Hinweis auf der
Grabstätte – hingewiesen. Der Nutzungsberechtigte ist verpflichtet, die Grabstätte bis spätestens sechs Monate nach Erlöschen
des Grabrechts abzuräumen. Kommt er dieser Pflicht nicht nach, kann die Stadt dies auf seine Kosten veranlassen
und über die entfernten Gegenstände entschädigungslos verfügen.
(11) Nach Erlöschen des Grabrechts und nach Ablauf der Ruhezeiten kann die Stadt über die Grabstätte anderweitig verfü-
gen.
§ 13
Maße und Belegung von Familiengräbern
(1) Familiengräber werden als einfache oder mehrfache Grabstätten angelegt.
(2) Ein einfaches Familiengrab hat als oberirdisch anzulegende Fläche eine Länge von 2,00 m und eine Breite von 0,80 m.
Ein zweifaches Familiengrab hat als oberirdisch angelegte Fläche eine Länge von 2,00 m und eine Breite von 2,00 m.
Mehrfachgräber haben die entsprechenden mehrfachen Breitenmaße. Bezugslinie für das Längenmaß ist die Hinterkante
des Grabdenkmals. Abweichungen von diesen Maßen werden von der Stadt Augsburg in begründeten Fällen festgesetzt,
insbesondere bei Gräbern in Sonderlagen und aus gestalterischen Gründen.
(3) Die Zahl der zulässigen Erdbestattungen richtet sich nach Größe und Tiefe des Grabes. In einem einfachen Familiengrab
können regelmäßig bis zu zwei Bestattungen unabhängig von der Ruhezeit erfolgen sowie zusätzlich bis zu vier Aschen
beigesetzt werden. Weitere Erdbestattungen sind jeweils nach Ablauf der Ruhezeit zugelassen. Für Mehrfachgräber gilt
dies entsprechend.
§ 14
Aschenstätten
(1) Aschen dürfen beigesetzt werden in
a) Reihenaschenstätten
b) Familienaschenstätten
c) Aschenstätten in Mauernischen und in anonymen Gemeinschaftsanlagen
d) Aschenstätten unter Bäumen (§15)
e) Ruhegemeinschaftsanlagen (§16)
f) Memoriam Garten (§17)
g) Familiengräbern
h) Ehrengrabstätten
(2) Reihenaschenstätten werden der Reihe nach belegt und erst im Todesfalle für die Dauer der Ruhezeit zur Beisetzung
einer Asche abgegeben.
(3) Familienaschenstätten sind Aschengrabstätten, bei denen auf Antrag ein Nutzungsrecht für die Dauer von mindestens
10 Jahren (Nutzungszeit) verliehen und deren Art, Lage und Größe im Benehmen mit dem Erwerber bestimmt wird,
soweit die tatsächliche Friedhofsbelegung dies zulässt. In einer Familienaschenstätte können unabhängig von der Ruhezeit
bis zu 4 Aschen beigesetzt werden. Weitere Aschenbeisetzungen sind jeweils nach Ablauf der Ruhezeit zugelassen.

(4) Wird das Grabrecht an einer Familienaschenstätte nach Ablauf des Nutzungsrechts nicht wiedererworben oder verlängert,
so ist die Stadt nach Ablauf der längstdauernden Ruhezeit berechtigt, die Urnen zu entfernen und auf einer anonymen
Gemeinschaftsanlage beizusetzen.
(5) In anonymen Gemeinschaftsanlagen werden Urnen der Reihe nach beigesetzt. Diese Grabstätten werden nicht gekennzeichnet.
Sie werden vergeben, wenn dies dem Willen des Verstorbenen entspricht oder auf Verlangen der bestattungspflichtigen
Angehörigen.
(6) Soweit sich aus der Satzung nichts anderes ergibt, gelten die Vorschriften für Reihen- und Familiengräber entsprechend.

(7) Familienaschenstätten in Grabfeldern haben eine oberirdisch anzulegende Fläche mit einer Länge von 1 m und eine
Breite von 0,80 m.
(8) Die Beisetzung der Urne erfolgt in einer Tiefe von mindestens 0,60 m.
§ 15
Aschenstätten unter Bäumen
(1) Aschenstätten unter Bäumen können in Form von Gemeinschaftsbestattungsplätzen (Gemeinschaftsbäumen) oder
Bestattungsplätzen für Familien (Familienbaum) belegt werden.
(2) An jedem Baum des Aschenstättenfeldes sind fünf Urnenbaumgrabstätten, in Form von Bodenhülsen kreisförmig um
den Baum, eingerichtet. In jeder Urnenbaumgrabstätte können zwei Urnen übereinander beigesetzt werden. Die Reservierung
einer Urnengrabstätte für einen hinterbliebenen Ehegatten ist zulässig.
(3) Für die Beisetzung sind nur biologisch abbaubare Urnen zugelassen. Umbettungen der Urnen sind deshalb ausgeschlossen.

(4) Eine individuelle Grabpflege wie auch die Anbringung von Grabschmuck oder Aufstellung von Grablichtern ist nicht
zulässig.
(5) Grabdenkmale jeglicher Art sind ausgeschlossen. Auf der 25 x 25 cm großen Abdeckplatte der Bodenhülsen ist die
Anbringung der Namen der Verstorbenen sowie von religiösen Symbolen zulässig.
(6) Die Bäume im Bereich der Aschenstätten sind soweit möglich zu erhalten. Bei Verlust eines Baumes oder notwendiger
Entfernung des Baumes wegen Krankheit oder Schäden ist eine möglichst gleichwertige Ersatzpflanzung vorzunehmen.
(7) Im Übrigen gelten die Vorschriften über Aschenstätten gemäß § 14 entsprechend.
§16
Ruhegemeinschaftsanlagen
(1) Ruhegemeinschaftsanlagen sind Urnengemeinschaftsgräber, die nur als Gesamtpaket mit einem Grabmal und einer
Grabpflege erworben werden können.
(2) Sie werden erst im Todesfalle für die Dauer der Ruhezeit zur Beisetzung einer Asche abgegeben.
§ 17
Memoriam Garten
(1) Memoriam Garten ist der Begriff für gärtnergepflegte Grabfelder, in denen sowohl Urnen- und Erdbeisetzungen stattfinden
können.
(2) Die Gräber können nur als Gesamtpaket mit einem Grabmal und einer Grabpflege erworben werden.
(3) Sie werden erst im Todesfall für die Dauer der Ruhezeit zur Beisetzung abgegeben.
§ 18
Ehrengräber
(1) Die Zuerkennung, die Anlage und die Unterhaltung von Ehrengräbern (einzeln oder in geschlossenen Feldern) obliegt
ausschließlich der Stadt. Das Nähere regelt eine Geschäftsanweisung.
(2) Gräber nach dem Gräbergesetz vom 29.01.1993 obliegen der Obhut der Stadt. Die einzelnen Gräberfelder sind einheitlich
zu gestalten. Das Niederlegen von Gebinden ist gestattet.
V.
GESTALTUNG DER FAMILIENGRÄBER UND FAMILIENASCHENSTÄTTEN
§ 19
Allgemeines
(1) Jede Grabstätte ist – unbeschadet der besonderen Anforderungen der §§ 20 bis 22 – so zu gestalten und an die Umgebung
anzupassen, dass die Würde des Friedhofs in seinen einzelnen Teilen und in seiner Gesamtanlage gewahrt ist.
(2) Der Nutzungsberechtigte hat benachbarte Bäume im Umfeld seiner Grabstätte zu dulden.
§ 20
Verpflichtung zur Herrichtung und Pflege der Grabstätten
(1) Grabstätten müssen binnen sechs Monaten nach dem Erwerb des Nutzungsrechts bzw. nach einer Beisetzung gärtnerisch
angelegt sein und während der Dauer des Nutzungsrechts in gutem Pflegezustand gehalten sowie dauernd verkehrssicher
unterhalten werden. Dabei sind die in § 13 Abs. 2 und § 14 Abs. 7 festgelegten Maße einzuhalten.
(2) Grabhügel dürfen nicht höher als 20 cm sein; Grabeinfassungen durch Pflanzen sind so zu pflegen, dass eine Höhe von
40 cm nicht überschritten wird. Sonstige Bepflanzungen sollen die Höhe von 2 m nicht überschreiten.
(3) Nicht zugelassen ist
a) Grabstätten mit Sand, Kies oder ähnlichem zu bestreuen sowie mit künstlichem Rasen oder ähnlichen Belägen auszulegen.
Ausnahmen können im Einzelfall zugelassen werden, wenn es im näheren Umfeld der Grabstätte Bezugsfälle
gibt, die Grabstätte nicht mehr als zu einem Drittel bedeckt werden soll und ein gärtnerischer Gestaltungsplan vorliegt.

b) Kunststoffe und andere nicht verrottbare Werkstoffe in Kränzen, Gebinden oder Gestecken o. ä. für den Grabschmuck
zu verwenden;
c) das Schmücken von Urnennischen.
(4) Kleinzubehör wie Blumentöpfe, Grablichter, u. ä. aus nicht verrottbarem Material sind aus dem Friedhof wieder zu entfernen
oder in den zur Abfalltrennung bereitgestellten Behältern zu entsorgen.
(5) Die Friedhofsverwaltung kann nicht zugelassene Ausstattungsgegenstände (Abs. 4 und 5) und unansehnlich gewordenen
Grabschmuck nach vorheriger erfolgloser Aufforderung an den Verfügungsberechtigten entfernen und entschädigungslos
entsorgen.
(6) Wird eine Grabstätte nicht ordnungsgemäß angelegt, hergerichtet oder gepflegt, hat der Verfügungsberechtigte auf
schriftliche Aufforderung der Stadt die Grabstätte innerhalb einer im Einzelfall festzusetzenden, angemessenen Frist in
Ordnung zu bringen. Ist der Verfügungsberechtigte nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln, genügt eine öffentliche
Bekanntmachung im Amtsblatt und ein vierwöchiger Hinweis auf der Grabstätte.
VI.
GRABMALE AUF FAMILIENGRÄBERN UND FAMILIENASCHENSTÄTTEN
§ 21
Material
(1) Für Grabmale dürfen vorbehaltlich anderweitiger Regelungen in den nachfolgenden Vorschriften nur Natursteine sowie
Holz und geschmiedetes oder gegossenes Metall sowie – soweit künstlerisch gestaltet – Beton, Glas und Email verwendet
werden; nicht zugelassen sind Mauerwerk, Kunststoffe, Aluminium oder Imitationen.
(2) Grabeinfassungen sind aus lebenden Pflanzen oder aus Naturstein herzustellen. Gold, Silber und Farben sind nur bei
Inschriften und Ornamenten zulässig.
§ 22
Allgemeine Gestaltungsvorschriften
(1) Die Grabmale unterliegen in ihrer Gestaltung, Bearbeitung und Anpassung an die Umgebung lediglich den allgemeinen
Anforderungen (§ 19 Abs. 1, § 21).
(2) Die Höchst- und Mindestmaße sind in den nachfolgenden Absätzen dieses Paragraphen geregelt. Grabmale aus Naturstein
werden jedoch bis zu einer Stärke von 15,5 cm zugelassen, wenn es sich nachweislich um nachbearbeitete Gebrauchtsteine
handelt. Bei Grabmalen aus Naturstein sind Sockel bis zur Höhe von 15 cm zulässig.
(3) Auf Familiengräbern sind stehende Grabmale zulässig bis zu folgenden Ausmaßen:
a) auf Einfachgräbern: bis zu 0,85 m² Ansichtsfläche
b) auf Doppelgräbern: bis zu 1,80 m² Ansichtsfläche
c) die Breite des Grabmals darf jedoch die oberirdisch angelegte Fläche der Grabstätte und die Höhe von 2,00 m nicht
überschreiten.
d) auf Gräbern in Sonderlagen oder auf größeren Mehrfachgräbern werden die Maße im Einzelfall festgelegt. Grabmale
aus Naturstein müssen mindestens 18 cm stark sein.
e) Der Unterbau beim Setzen von Steineinfassungen sog. Unterzüge (Beton-Holz-Ziegelstürze) darf in seinen Ausma-
ßen maximal die Grabesbreite zuzüglich die halbe Wegbreite auf beiden Seiten haben.
(4) Auf Familienaschenstätten sind Grabmale bis zu folgenden Größen zulässig:
a) bei stehenden Grabmalen bis zu einer Ansichtsfläche von 0,45 m² bei einer Mindeststärke von 16 cm,
b) bei liegenden Grabmalen bis zu einer Ansichtsfläche von bis zu 0,35 m² bei einer Mindeststärke von 8 cm.
In begründeten Einzelfällen können Grabmale bis zu einer Ansichtsfläche von bis zu 0,80 m² bei einer Mindeststärke
von 8 cm zugelassen werden.
c) die Breite des Grabmals darf die oberirdisch angelegte Fläche nicht überragen,
d) auf Gräbern in Sonderlagen werden die Maße entsprechend dem Umfeld und der Bedeutung im Einzelfall festgelegt.
(5) Grababdeckplatten und Grabplatten sind zugelassen.

(6) Ausnahmen können nach Anhörung der Gutachterkommission (§ 24) zugelassen werden; bei dieser Entscheidung sind
der künstlerische Wert und die Einfügung in die nähere Umgebung zu berücksichtigen.
§ 23
Genehmigungserfordernis
(1) Die Errichtung, die Entfernung und jede Veränderung von Grabmalen, von Steineinfassungen, von sonstigen baulichen
Anlagen, sowie die gärtnerische Gestaltung nach § 20 Abs.3 Buchstabe a bedarf der vorherigen Zustimmung der Stadt.
Diese hört vor einer Entscheidung die Gutachterkommission (§ 24). Die Anträge sind durch die Nutzungsberechtigten
über einen der auf den städtischen Friedhöfen zugelassenen Betrieb zu stellen.
(2) Den Anträgen sind dreifach beizufügen
a) der Entwurf mit Vorderansicht und Grundriss oder Seitenansicht im Maßstab 1 : 10, mit Angabe der Bemaßung des
Materials, der Bearbeitung und der Form des Grabmals sowie mit der Anordnung der Schrift, der Ornamente und
Symbole. Ausführungszeichnungen sind einzureichen, soweit es zum Verständnis erforderlich ist,
b) Angaben zur Fundamentierung des Grabmals,
c) Zeichnungen der Schrift, der Ornamente und der Symbole im Maßstab 1 : 1 unter Angabe des Materials, seiner Bearbeitung,
des Inhalts, der Form und der Anordnung, soweit es zum Verständnis erforderlich ist,
d) Angaben über das Material der Einfassung sowie deren Gestaltung und Abmessung. In besonderen Fällen kann die
Vorlage eines Modells im Maßstab 1 : 5 oder das Aufstellen eines Modells in natürlicher Größe auf der Grabstätte verlangt
werden, ebenso Proben des Materials und der vorgesehenen Bearbeitung.
(3) Auf jedem Grabmal ist auf der linken Seitenfläche, vom Betrachter aus gesehen, etwa in Höhe des oberen Drittels die
Nummer des Grabes gut lesbar einzugravieren. Bei Familienaschenstätten und Urnen-Mauernischen erfolgt die Gravur
auf der linken unteren Hälfte der Ansichtsfläche des Denkmals bzw. des Verschlussdeckels der Urnen-Mauernische.
(4) Die nicht zustimmungspflichtigen provisorischen Grabmale sind nur als naturlasierte Holztafeln oder -kreuze zulässig und
dürfen nicht länger als ein Jahr nach der Beisetzung verwendet werden.
(5) Wer ein Grabmal aufstellt oder verändert, muss den zugestimmten Grabmalplan mit sich führen und auf Verlangen dem
Aufsichtspersonal vorzeigen.
(6) Werden Grabmale, Steineinfassungen oder sonstige bauliche Anlagen im Widerspruch zu den Vorschriften dieser Satzung
errichtet oder geändert, so kann die Stadt die teilweise oder vollständige Beseitigung anordnen, wenn nicht auf andere
Weise rechtmäßige Zustände wiederhergestellt werden können.
(7) Die Zustimmung erlischt, wenn das Grabmal, die Steineinfassung oder die sonstige bauliche Anlage nicht binnen eines
Jahres nach der Zustimmung errichtet worden ist.
§ 24
Gutachterkommission
Die Gutachterkommission (§ 22 Abs. 6, § 23) besteht aus
a) dem Leiter des Fachbereichs Friedhofswesen bzw. dessen Stellvertreter,
b) dem Obermeister der Steinmetz- und Steinbildhauerinnung Nordschwaben,
c) einem weiteren Mitglied dieser Innung,
d) einem Mitglied des Berufsverbandes Bildender Künstler.
e) dem Obermeister der Gartenbaugruppe Augsburg,
f) dem/der Pfleger/in des Friedhofswesens.
Die Gutachter prüfen die eingereichten Grabmalentwürfe und entscheiden nach den Vorgaben der Satzung.
Ihre Entscheidungen sind als Empfehlungen zu verstehen.
§ 25
Standsicherheit, Unterhalt, Lagern und Wiederverwendung
(1) Die Grabmale sind ihrer Größe entsprechend nach den allgemein anerkannten Regeln des Handwerks („Richtlinien für
das Fundamentieren und Versetzen von Grabdenkmälern“ des Bundesinnungsverbandes des Deutschen Steinmetz-,
Stein- und Holzbildhauerhandwerks in der jeweils geltenden Fassung) so zu befestigen, dass sie dauerhaft standsicher
sind und auch beim Öffnen benachbarter Gräber nicht umstürzen können. Satz 1 gilt für sonstige bauliche Anlagen entsprechend.

(2) Die Grabmale und die sonstigen baulichen Anlagen sind dauernd in verkehrssicherem Zustand zu erhalten. Verantwortlich
dafür ist bei Familiengräbern und Familienaschenstätten der jeweilige Nutzungsberechtigte.
(3) Ist die Standsicherheit von Grabmalen, sonstigen baulichen Anlagen oder Teilen davon gefährdet, ist der für den Unterhalt
verantwortliche Nutzungsberechtigte verpflichtet, unverzüglich Abhilfe zu schaffen. Bei Gefahr im Verzuge kann die
Stadt auf Kosten des Unterhaltsverpflichteten Sicherungsmaßnahmen (z. B. Umlegen von Grabmalen, Absperrungen)
treffen. Wird der ordnungswidrige Zustand trotz schriftlicher Aufforderung der Stadt nicht innerhalb einer jeweils festzusetzenden
Frist beseitigt, ist die Stadt berechtigt, dies auf Kosten des Unterhaltsverpflichteten zu tun oder das Grabmal, die
sonstige bauliche Anlage oder Teile davon zu entfernen. Die Stadt ist nicht verpflichtet, diese Sachen aufzubewahren. Ist
der Unterhaltsverpflichtete nicht bekannt oder nicht ohne weiteres zu ermitteln, genügt eine öffentliche Bekanntmachung
im Amtsblatt und ein vierwöchiger Hinweis auf der Grabstätte. Der Unterhaltsverpflichtete ist für jeden Schaden haftbar,
der durch Umstürzen von Grabmalen oder sonstiger baulicher Anlagen oder durch Abstürzen von Teilen davon verursacht
wird.
(4) Vor der Öffnung eines Grabes sind vorhandene Grabmale und Einfassungen – ggf. auch von Nachbargräbern, soweit dies
aus Gründen der Arbeitssicherheit erforderlich ist, – auf Kosten des Bestellers der Bestattung zu entfernen. § 6 Abs. 7 gilt
entsprechend.
(5) Die Wiederverwendung abgeräumter Grabmale ist nur zulässig, wenn diese den geltenden Vorschriften entsprechen; sie
bedarf einer erneuten Genehmigung nach § 23.
§ 26
Denkmalschutz
Grabmale, die künstlerisch oder geschichtlich von besonderem Wert sind oder die als erhaltungswürdige Wahrzeichen aus der
Vergangenheit des Friedhofs zu gelten haben, unterstehen dem besonderen Schutz der Stadt. Sie dürfen ohne Erlaubnis der
Stadt nicht entfernt oder abgeändert werden. Über die Einstufung als Denkmal entscheidet im Zweifelsfalle die Untere Denkmalschutzbehörde.

VII.
LEICHEN- UND AUSSEGNUNGSHALLEN, TRAUERFEIERN
§ 27
Benutzung der Leichen- und Aussegnungshallen
(1) Trauerfeierlichkeiten in den Aussegnungshallen dürfen die von der Stadt festgelegte Höchstdauer nicht überschreiten.
Ausnahmen sind rechtzeitig bei der Verwaltung des jeweiligen Friedhofs zu beantragen. Trauerfeierlichkeiten am offenen
Sarg sind ausgeschlossen.
(2) Jede Musik und jede Gesangsdarbietung auf den Friedhöfen sowie die Benutzung der städtischen Musikinstrumente und
–anlagen in den Feierräumen bedarf der vorherigen Zustimmung der Stadt.
VIII.
SCHLUSSVORSCHRIFTEN
§ 28
Alte Rechte
(1) Die beim In-Kraft-Treten dieser Satzung bestehenden Ruhezeiten und die Dauer von bestehenden Grabrechten richten
sich bis zu deren Ablauf nach den bisher geltenden Vorschriften.
(2) Im Übrigen gilt diese Satzung.
§ 29
Ausnahmen
Zur Vermeidung unbilliger Härten oder im überwiegenden öffentlichen Interesse können Ausnahmen von dieser Satzung zugelassen
werden.
§ 30
Haftung
Die Stadt haftet nicht für Schäden, die durch eine nicht satzungsgemäße Benutzung der Friedhöfe, ihrer Anlagen und Einrichtungen
durch dritte Personen oder Tiere entstehen. Ferner ist die Haftung bei Diebstahl und Grabschändung ausgeschlossen.
§ 31
Gebühren
Die Stadt erhebt für die Benutzung der Friedhöfe und ihrer Einrichtungen Gebühren nach Maßgabe einer besonderen Gebührensatzung.

§ 32
Ordnungswidrigkeiten
Mit Geldbuße kann gemäß Art. 24 Abs. 2 Satz 2 der Gemeindeordnung belegt werden, wer vorsätzlich
1. sich als Besucher entgegen § 5 Abs. 1 nicht der Würde des Friedhofs entsprechend verhält, andere gefährdet, schädigt
oder mehr als nach den Umständen unvermeidbar behindert oder belästigt oder die Anordnungen des Friedhofspersonals
nicht befolgt,
2. entgegen § 5 Abs. 2
a) Tiere (außer Blindenhunde) mitführt,
b) die Wege mit Fahrzeugen aller Art oder Sportgeräten unerlaubt befährt,
c) Abraum oder Abfälle außerhalb der dafür bestimmten Stellen ablagert oder von außerhalb in den Friedhof verbringt,
d) den Friedhof und seine Einrichtungen und Anlagen verunreinigt oder beschädigt, Einfriedungen und Hecken übersteigt
und Rasenflächen (soweit sie nicht als Wege dienen), Grabstätten und Grabeinfassungen betritt,
e) an Sonn- und Feiertagen oder in der Nähe einer Bestattung Arbeiten ausführt,
f) Waren aller Art und gewerbliche Leistungen anbietet, Sammlungen durchführt, Druckschriften verteilt oder Werbung
jeder Art treibt.
g) private Sitzgelegenheiten aufstellt,
h) lärmt, isst und trinkt, lagert,
i) Film-, Ton-, Video und Fotoaufnahmen erstellt und verwertet, außer zu privaten Zwecken.
3. entgegen § 5 Abs. 4 Totengedenkfeiern oder andere nicht mit einer Bestattung zusammenhängenden Veranstaltungen
ohne Genehmigung durchführt,
4. entgegen § 6 Abs. 1 Arbeiten gegen Entgelt ohne vorherige Zulassung vornimmt,
5. entgegen § 6 Abs. 3 den Zulassungsbescheid nicht vorzeigt,
6. entgegen § 8 Buchstaben c bis f solche dem Friedhofspersonal vorbehaltenen Arbeiten ausführt,
7. entgegen § 11 Abs. 5 Denkzeichen aufstellt,
8. entgegen § 20 Abs. 1 eine Grabstätte nicht binnen 6 Monaten nach dem Erwerb des Nutzungsrechts bzw. nach einer
Beisetzung gärtnerisch anlegt oder anlegen lässt, sie während der Dauer des Nutzungsrechts nicht im guten Pflegezustand
oder dauernd verkehrssicher hält oder die in § 13 Abs. 2 und § 14 Abs. 7 festgelegten Maße nicht einhält,
9. wer entgegen § 20 Abs. 3 Buchstabe a Grabstätten mit unzulässigem Material bestreut oder mit künstlichem Rasen oder
ähnlichen Belägen auslegt oder keine Ausnahmegenehmigung vorweisen kann, Kunststoffe oder andere nicht verrottbare
Werkstoffe verwendet oder Urnennischen schmückt,
10. entgegen § 23 Abs. 1 Grabmale, Steineinfassungen oder sonstige bauliche Anlagen ohne vorherige Zustimmung errichtet
oder verändert,
11. entgegen § 23 Abs. 3 am Grabmal nicht die Nummer des Grabes anbringt,
12. entgegen § 25 Abs. 2 ein Grabmal oder sonstige bauliche Anlagen nicht in verkehrssicherem Zustand erhält.
13. entgegen § 27 Abs. 2 ohne vorherige Zustimmung der Stadt Musik und Gesangsdarbietungen auf den Friedhöfen abhält,
sowie ohne vorherige Zustimmung der Stadt, städtische Musikinstrumente und –anlagen in den Feierräumen benutzt.
§ 33
In-Kraft-Treten
Die Satzung tritt am Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Gleichzeitig tritt die Friedhofssatzung vom 12.07.2000
(ABl. S.137) in der Fassung vom 22.12.2010 (ABl. S. 249) außer Kraft.

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Internationaler Versand

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[AB] Wasserstrahlschneiden, Bronze und Edelstahl


[ST] Einzelbuchstaben aus Bronze

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aluminiumaufschrift, grabmalschriftzug, bronzebuchstabe, Bleischrift, marmorbuchstabe, eiseninschrift, | – metallschrift, schrifttaffel, Bronzekreuz, Bronzeschriftzug grabsteinbuchstabe, bronzeletter, marmorbeschriftung, Inschrift, grabziffer, – edelstahlbuchstabe, Glas, kunsstoff, goldbuchstabe, bronzeletter, grabsteinornament, steinbeschriftung, Kataloge: aufschrift, bleiornament, steinschrift, Bleiinschrift, kupfer, marmorinschrift, 3100/ Kataloge Offerten , eiseninschrift, aluminiumschriftzug, schriftzeichen, Muster aluminiumaufschrift, International, [table tafelbuchstabe, metallbuchstabe, metallbuchstabe, schild, metallschrift, | schriftzeichen, | blei, steinaufschrift, grabsteinaufschrift, bronzebuchstabe, hausbeschriftung, […] Grabstein, kunsstoff/ individuelle marmorbuchstabe, Preislisten ST: eisenzeichen, Preislisten marmorbeschriftung, Naturstein, friedhof-allach Grabmalschrift, Bleiinschrift, Edelstahlschrift, metallbeschriftung, messingschriftzug, grabsteinschriftzug, 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holzlettern, steininschrift, metall/ bleibeschriftung, porzellanplatte, metallschriftzug, bronzebuchstabe, inschriftgrab, symbol, zahl, Bronzekreuz, Naturstein, grabsteinschriftzüge, goldbuchstabe, schriftblei, Internationaler schriftzeichen, steinzeichen steininschrift, Grabsteinschriftzug, keramikbeschriftung, westfriedhof, 2013/10/16, Inschrift grabziffer, Verzeichnis bleizeichen, eisenzeichen, holzbuchstabe, keramikbeschriftung, bleibeschriftung, Glas, tafel, grabmalaufschrift, zeichen, grabsteinaufschrift, schriftgrabmal, aluminiumzeichen, holzkreuz, aluminiumornament, kunsstoff, grabaufschrift, Bronzebeschriftung, porzellanbeschriftung, wand, friedhof-untermenzing goldinschrift, aluminiumaufschrift, goldschrift, schriftblei, 1000/ Inschrift, Beschriftung, grabziffer, grabmalschrift, Grabmalschriftzug, bronzeletter, holzkreuz, Preislisten marmorbeschriftung, Katalog plexiglasbuchstaben, bronzeschild, grabmalbeschriftung, Verschiedene goldinschrift, Bronzetafeln holzbuchstaben, Grabmalschriftzug, steinbuchstabe, bleischriftzug, • Porzellan, Internationaler bleischriftzug, beschriftung, grabornament, bronzeletter, Verwandte holzbeschriftung, bleibuchstabe, initiale, bronzegrabmal, metallschrift, selbst Edelstahlschrift Gestaltungsmappe: Granit, haus, friedhof-riem grabsteinzeichen, Preislisten Grabsteinschriftzug, bronzeinschrift, schriftart, […] Bronzeschriftzüge, schriftart, Marmor, | Versand, 2013/10/20SeoBronzebeschriftung, aluminiumaufschrift, goldinschrift, porzellangrabmal, eisenzeichen, goldbuchstabe, holzkreuz, steinaufschrift, Internationaler sitemap: letter, Bronzekreuz, Bleischrift, Katalog eiseninschrift, Bronzeskulpturen, bleiletter, plastikbuchstabe, messingschriftzug, Offerten Offerten bleischriftzug, Bronzetafeln schild, steinzeichen, hausbeschriftung, grabschriftzug, plexiglas, Wiki: Glas, Porzellan, Steintafel, holzschrift, bronzeschild, | Kataloge bronzeziffer,| kupferbuchstabe, grabschrift, holzletter, grabsteinbuchstabe, bronzeornamant, aluminiumzeichen, grabsteinschriftzeichen, bleibeschriftung, grabornament, kupferbuchstabe, Schriftzug Edelstahlschrift, Anfertigungen, holzbuchstabe, Schriften | plexiglasbuchstaben, bronzeinschrift, grabziffer, grabbeschriftung, bleiaufschrift, ▣ grabschriftzug, ST: Grabmal, schriftblei, holz, Edelstahl, holzschrift, goldinschrift, schriftart, Ornament, steinbeschriftung, Kataloge Schriftplatte, Steintafel, • Bronzekreuz, buchstabe, | Marmor, Schriftzug porzellaninschrift, Internationaler natursteinbeschriftung, grabaufschrift, edelstahlinschrift, steinzeichen, grabbuchstabe, eisen/ Kreuz, werbeschrift, initiale, Versand Schrift, aluminiuminschrift, aluminiumbuchstabe, plastikbuchstabe, messinginschrift, edelstahlbuchstabe, holz/ metallschriftzug, Grabschrift, Schrifttyp, keramik, bronzeletter, Bronzezeichen, bronzeschild, letter, grabmalbuchstabe, naturstein/ hausbeschriftung, bleiornament, Beschreibung: holz, VersandAluminium, – Wortspielerei, schrift/,|, bleizeichen, keramik, schrift, grabornament, Messing, bleibeschriftung, schriftzeichen, Grabschrift, ziffer aluminiumbuchstabe, metallschriftzeichen, Schriften ST: zahl, steinschrift, | holzbuchstabe, steinschrift, ◎ metallbeschriftung, alubuchstaben, – Schriftzug, 90007 metallschriftzug, edelstahlinschrift, grabbuchstabe, goldschrift, zeichen, marmorbeschriftung, eisenbeschriftung, edelstahlbuchstabe, Bleischrift, 1200/ • metallinschrift, mögliche • aluminiumornament, holz, schriftblei, letter, Schrift, Grabmalschrift, schriftart, Bronzebeschriftungen, Shop: Kataloge holzkreuz, natursteinbeschriftung, grabsteinzeichen, schild, Grabsteinschriftzug, aluminiuminschrift, • • Suchanfragen holzinschrift, blei, Internationaler friedhof-haidhausen […], Bronze plastik, Grab, Aluminiumschrift, marmorinschrift, grabmalaufschrift, schild, aluminiumschriftzug, aluminiumschriftzug, Bronzeschriftzug, metallbuchstabe, schild, Steinbeschriftung friedhof-pasing edelstahl/ Grab, Schriftzüge zahl, porzellangrabmal, Grabstein, ST: tontafel, Marmor, Versand, 2013/05/18◎ bleibeschriftung, steinbeschriftung, grabinschrift, – eisenzeichen, Grabmal, marmorinschrift, bronze, holzbeschriftung, Steintafel, grabsteinzeichen, bleizeichen, Schriftzüge, plexiglasbuchstaben, goldbuchstabe, 1300/ messingbuchstabe, Aluminiumschriftzug Edelstahl, schrifttyp, aus Unikate, klebebuchstaben, kupferbuchstabe, eisenbuchstabe, grabbeschriftung, Preislisten type, Bleiinschrift, kunststoffbeschriftung, Porzellan, plastikgrabstein, Messing, Edelstahl stein, friedhof-am-perlacher-forst klebebuchstaben, edelstahlinschrift, Metall, grabsteinornament, Schriftzüge Beschreibung: messinginschrift, buchstabentafel, Bronzeschriftzug grabbeschriftung, natursteinbeschriftung, Versand, 2013/10/20SeoBronze bleischriftzeichen, grabsteinbuchstabe, Bronzezeichen, tontafel, ST: type, edelstahlschriftzug, grabmalbuchstabe, holzletter, porzellanbeschriftung, holzschrift, eisenzeichen, bronzeinschrift, Metall, plastikgrabstein, metallschriftzug, grabsteinbuchstabe, eisenbeschriftung, keramik, marmorbeschriftung, porzellaninschrift, Platte, Grabsteinschrift, grabsteinbuchstabe, grabsteinschrift, grabsteinzeichen, steininschrift, Internationaler Schrifttafel, Grabsteinschrift, letter, kunststoffbeschriftung, wörter aluminiumbuchstabe, porzellangrabmal, letter, schriftart, friedhof-daglfing Aluminiumschrift, kunsstoff, Naturstein-Herkunft, messing/ symbol, Ornament, Internationaler eisenbeschriftung, • grabornament, kupferbuchstabe, grabziffer, | grabaufschrift, Steintafel, wandbeschriftung, Messing, Aluminiumschrift, grabmalbuchstabe, grabziffer, holzinschrift, plastikgrabstein, eiseninschrift, ostfriedhof bronzebuchstabe, Katalog grabornament, Edelstahlschrift, kunststoffbeschriftung, metallschriftzug, tontafel, bronzebeschriftung, grabsteininschrift, Offerten • Bronze, – • edelstahlinschrift, kupferbuchstabe, Alu, friedhof-nymphenburg Grabschrift, Versand, 2013/10/20, Seo, Bronzeschriftzuege, holz, messingschriftzug, 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